Das international erfolgreiche Autorenduo Rita Monaldi und Francesco Sorti machte mit seinem brillant recherchierten Romanzyklus IMPRIMATUR, SECRETUM und VERITAS weltweit auf sich aufmerksam. Als das Journalistenpaar außerdem im Zuge seiner Recherchen ein Geheimnis um Papst Innozenz XI. lüftete, machte der Vatikan seinen ganzen Einfluss geltend, weshalb die Werke jahrelang in Italien nicht vertrieben werden durften. In Folge des Skandals leben die Autoren heute in Wien. Bei dotbooks erscheint die Trilogie über Abbé Melani, den Geheimagenten des Sonnenkönigs: »Imprimatur - Die Toten von Rom«, »Secretum - Die Schatten des Vatikans« und »Veritas - Die Geheimnisse von Wien« Weiterhin veröffentlichten sie bei dotbooks den historischen Roman »Die Entdeckung des Salaì«
Ein Kontinent taumelt in den Abgrund: Der historische Kriminalroman »Secretum« von Monaldi & Sorti jetzt als eBook bei dotbooks. »Monaldi & Sorti - das neue italienische Autorenduo von internationalem Rang!« FAZ - Rom anno domini 1700. Ganz Europa blickt gebannt auf die Ewige Stadt: Der Papst liegt im Sterben - und noch vor seinem Ableben beginnt das tödliche Spiel aus Intrigen und Verschwörungen um einen Nachfolger. Auch Abbé Melani, der beste Agent des französischen Sonnenkönigs, weilt unter ihnen: vorgeblich als Gast auf einer politisch bedeutsamen Hochzeit, in Wahrheit aber mit einem Geheimauftrag seines Herrn. Sollte Melani dabei enttarnt werden, ist das Schicksal der französischen Krone besiegelt! Um seine Mission zu lösen, braucht er nichts dringender als die Hilfe eines alten Freundes - aber wem kann Melani in diesen chaotischen Zeiten noch trauen? »Monaldi & Sorti sind die Erben Umberto Ecos.« L' Express »Das Traumpaar des historischen Romans!« Brigitte Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der historische Kriminalroman »Secretum«, der mitreißende zweite Teil der Bestseller-Trilogie von Monaldi & Sorti, der auch unabhängig gelesen werden kann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
Das international erfolgreiche Autorenduo Rita Monaldi und Francesco Sorti machte mit seinem brillant recherchierten Romanzyklus IMPRIMATUR, SECRETUM und VERITAS weltweit auf sich aufmerksam. Als das Journalistenpaar außerdem im Zuge seiner Recherchen ein Geheimnis um Papst Innozenz XI. lüftete, machte der Vatikan seinen ganzen Einfluss geltend, weshalb die Werke jahrelang in Italien nicht vertrieben werden durften. In Folge des Skandals leben die Autoren heute in Wien. Bei dotbooks erscheint die Trilogie über Abbé Melani, den Geheimagenten des Sonnenkönigs: »Imprimatur - Die Toten von Rom«, »Secretum - Die Schatten des Vatikans« und »Veritas - Die Geheimnisse von Wien« Weiterhin veröffentlichten sie bei dotbooks den historischen Roman »Die Entdeckung des Salaì«
Autorentext
Das international erfolgreiche Autorenduo Rita Monaldi und Francesco Sorti machte mit seinem brillant recherchierten Romanzyklus IMPRIMATUR, SECRETUM und VERITAS weltweit auf sich aufmerksam. Als das Journalistenpaar außerdem im Zuge seiner Recherchen ein Geheimnis um Papst Innozenz XI. lüftete, machte der Vatikan seinen ganzen Einfluss geltend, weshalb die Werke jahrelang in Italien nicht vertrieben werden durften. In Folge des Skandals leben die Autoren heute in Wien. Bei dotbooks erscheint die Trilogie über Abbé Melani, den Geheimagenten des Sonnenkönigs: »Imprimatur - Die Toten von Rom«, »Secretum - Die Schatten des Vatikans« und »Veritas - Die Geheimnisse von Wien« Weiterhin veröffentlichten sie bei dotbooks den historischen Roman »Die Entdeckung des Salaì«
Leseprobe
Den 7. Juli im Jahr des Herrn 1700, erster Tag
Brennend heiß stand die Sonne hoch am Himmel über Rom um die Mittagszeit jenes siebten Tages im Juli des Jahres 1700, an dem Unser Herrgott mir die Gnade erwies, hart (doch gegen gerechten Lohn) im Garten der Villa Spada arbeiten zu dürfen.
Als ich die Augen vom Boden hob und meinen Blick über die weit entfernten, zur Feier des Tages gänzlich geöffneten Gittertore hinweg zum Horizont schweifen ließ, erspähte ich hinter den Pagen, die das Haupttor bewachten, vielleicht als Erster die Wolke weißen Straßenstaubes, welche die Vorhut der langen Reihe einander folgender Kutschen ankündigte.
Bei diesem Anblick, den ich schon bald mit den anderen Hausdienern der Villa teilte, die wie üblich neugierig herbeigeeilt waren, wurde die fröhliche Betriebsamkeit der Festvorbereitungen noch fieberhafter: Rasch hinter das Casino der Villa zurückgekehrt, wo viel Arbeit wartete, brüllten die Hausmeister, die das Gesinde seit Tagen schon mit Befehlen antrieben, noch ungeduldiger; die wimmelnden Scharen von Kammerdienern stießen gegeneinander, während sie die letzten Speisevorräte im Keller aufhäuften, derweil die Bauern, welche Kisten mit Obst und Gemüse entluden, sich beeilten, wieder auf ihre am Lieferanteneingang abgestellten Karren zu steigen, und nach ihren Frauen riefen, die sich verspäteten, da sie unter den Hausmädchen immer noch nach einer geeigneten Person suchten, der sie die prachtvollen Blumengirlanden anvertrauen konnten, die so samtig und rot waren wie ihre frischen Wangen.
Blasse Stickerinnen lieferten unterdessen Damaststoffe an, Vorhänge und elfenbeinweiße, durchbrochen bestickte Tischtücher, deren bloßer Anblick unter der glühenden Sonne blendete; die Tischler nagelten und feilten noch hastig an Gerüsten, Stühlen und Bühnen, was einen seltsamen Kontrapunkt zum wirren Probespiel der Musiker bildete, die gekommen waren, die Akustik der Freilufttheater zu prüfen; auf Knien maßen die Architekten, die Perücke übel zerdrückt in der Hand und ob der Hitze schnaufend, mit halbgeschlossenen Augen die Flucht eines Gartenwegs, um die Gesamtwirkung ihrer Bühnenausstattungen zu kontrollieren.
All diese Aufregung hatte ihren guten Grund. In zwei Tagen würde Kardinal Fabrizio Spada die Hochzeit seines einundzwanzigjährigen Neffen Clemente und Erben seines ungeheuren Vermögens mit Maria Pulcheria Rocci feiern, die ebenfalls eng mit einem hochwürdigsten Mitglied des Heiligen Kardinalskollegiums verwandt war.
Um das Ereignis angemessen zu begehen, wollte Kardinal Spada eine große Schar ,Kirchenfürsten, Edelleute und Cavalieri mehrere Tage lang mit Divertissements unterhalten, und all dies sollte in der Villa seiner Familie stattfinden, die, umgeben von herrlichen Gärten, auf dem Gianicolo-Hügel in der Nähe der Quelle der Acqua Paola lag, wo man den schönsten un…