Aphorismen zu kulturellen Dringlichkeiten und gesellschaftlichen Aufdringlichkeiten.

Angesichts der überwältigenden Gleichgültigkeit des Universums und gegenüber den gesellschaft-lichen Zumutungen der "verwalteten Welt" kann das schwache Individuum sich nur noch schwer behaupten und als wesentlich empfinden, statt sich zum arbeitsteiligen Fachidioten und funktio-nierenden Rädchen im Sozialgetriebe zu machen. Der uomo universale, der zu allem und jedem seinen unmaßgeblich distanzierenden Senf geben kann, dürfte in der mathematisch-naturwissen-schaftlich-technologisch-industriellen Rationalisierungswelt wohl nur noch der Aphoristiker sein, der seine skeptische Rundumweisheit doktrinär gegen jedes enzyklopädische Thema verteidigt durch kaustische Witz-Chuzpe seines dilettierenden Pfeilspitzen-Hagels.
im Anhang stellt sich ein ebenso anspruchsvolles wie preiswertes neues Opusculum vor -
voller tendenziöser Sentenzen, die sich des Zeitgeistes auf allen Sinnfeldern zu erwehren suchen:
Ein Beitrag zu einer ausstehenden "proletarischen Philosophie"
von individualistisch verfeinerten Volksmassen ....

Außerdem ein (vom Autor ins Deutsche übertragener) jüngst entdeckter
pseudo-platonischer Frühdialog aus der Zeit um 400 v. Chr.



Autorentext

Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie.

Systemanalytiker in der Atom- und Raumfahrtindustrie.

Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählwerken,
Gedichten, Aphorismen, Essays und Abhandlungen.

Titel
Demenz hieß früher mal Altersweisheit
Untertitel
Erschtterungen verschtteter Zaungste
EAN
9783695787005
Format
E-Book (epub)
Veröffentlichung
09.03.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.53 MB
Anzahl Seiten
120