Autobiographische Texte beziehen sich auf Wirklichkeit, argumentiert diese Studie, indem sie eine rhetorische Grenze zwischen Wissen und Nicht-Wissen einziehen und bespielen. Die so produzierten selbstreferenziellen Transparenzdiskurse werden hier erstmals narratologisch systematisiert und hinsichtlich ihrer ästhetischen, epistemologischen und moralischen Dimensionen befragt inklusive einer neuen Theoretisierung der notorisch schwer zu greifenden Autofiktion. Lektüren eines Spektrums literarischer, popkultureller und politischer Lebenserzählungen nähern sich hochaktuellen Problemkomplexen: (Un-)Mittelbarkeit, (Außer-)Gewöhnlich- und Wahrscheinlichkeit, Autorität und Authentizität sowie Pluralität zwischen Ideologiekritik und post-truth.
Titel
Fakt, Fiktion und Transparenz
Untertitel
Modi autobiographischer Selbstreferenz im 20. und 21. Jahrhundert
Autor
EAN
9783988581464
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
09.12.2025
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
30.35 MB
Anzahl Seiten
416
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