Das kann hier nicht passieren (1935) ist eine politisch-satirische Dystopie, die die USA unter dem Demagogen Berzelius Buzz Windrip in eine Corpo-Diktatur kippen lässt. Mit Versprechen, Medienmanipulation und den Minute Men zerschlägt er Institutionen. Im Fokus: Doremus Jessup, Kleinstadt-Redakteur aus Vermont, dessen Skepsis zum Widerstand reift. Lewis verbindet lakonische Reportage, Ironie und dokumentarische Einsprengsel im Schatten von Faschismus und New-Deal-Debatten. Sinclair Lewis (1885-1951), erster US-Nobelpreisträger für Literatur, entlarvte in Main Street und Babbitt bürgerliche Konformität. Geprägt vom journalistischen Handwerk und alarmiert durch Große Depression, Huey-Long-Populismus und Gespräche mit Exilanten, schrieb er diesen Roman als Warnexperiment: Wie Sprache Masse formt, wie Bequemlichkeit Institutionen aushöhlt, wie Provinzzeitungen zur letzten Gewissensinstanz werden. Sehr zu empfehlen für Leserinnen und Leser, die politische Literatur, Medienkritik und amerikanische Geschichte verbinden möchten. Trotz Zeitkolorit wirkt der Roman erschreckend aktuell: ein kompositorisch straffer, intellektuell klarer Leitfaden über Rhetorik, Propaganda, Opportunismus und zivilen Mut. Ideal für Seminare, Lektürekreise und alle, die verstehen wollen, wie Freiheit schleichend erodiert. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.

Titel
Das kann hier nicht passieren (Zusammengefasste Ausgabe)
Untertitel
Bereicherte Ausgabe. Politische Satire der 1930er: Demagogie, bedrohte Pressefreiheit und Kleinstadt-Widerstand gegen Milizen und den totalitren Staat
kommentiert von
EAN
8596547885993
Format
E-Book (epub)
Veröffentlichung
07.02.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.9 MB
Anzahl Seiten
128