"Der Siedler Effekt - Wie ein Zahntechniker das Brettspiel neu erfand" erzählt die unwahrscheinliche Erfolgsgeschichte von "Die Siedler von Catan". Bis in die 1990er Jahre waren Brettspiele oft kriegerisch (Risiko) oder kapitalistisch (Monopoly), bei denen Spieler ausschieden und Bankrott gingen. Dann kam Klaus Teuber, ein Zahntechniker aus Hessen, der in seinem Keller ein Spiel entwickelte, bei dem niemand eliminiert wurde und Handeln wichtiger war als Kämpfen.
Spielekritiker Stefan Brett analysiert, wie Catan 1995 eine globale Revolution auslöste und das Genre der "Eurogames" begründete. Es war das erste deutsche Spiel, das den US-Markt eroberte und Silicon-Valley-CEOs süchtig machte.
"Der Siedler Effekt" ist eine Kulturgeschichte des analogen Spielens im digitalen Zeitalter. Es zeigt, wie ein friedliches Spiel über Tauschhandel (Holz gegen Schafe) die Art und Weise veränderte, wie Menschen weltweit am Wohnzimmertisch interagieren, und Deutschland zum "Hollywood der Brettspiele" machte.
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