Die eucharistische Anbetung gehört zu den Frömmigkeitsformen der Kirche, die sich bleibend durchgesetzt haben. Sie hat zu einer auf Erfahrung gegründeten Theologie des Konkreten geführt und zu der Bereitschaft, Christentum als Praxis der herabsteigenden, gekreuzigten Liebe Gottes zu verstehen. Es geht nicht um eine privatistische Abkehr von der Welt, sondern um die Begegnung mit dem fußwaschenden Christus. Große Gestalten christlicher Spiritualität, wie Charles de Foucauld, Charles Péguy, Pierre Teilhard de Chardin und Edith Stein gaben sich schriftlich Rechenschaft über Grund, Sinn und Ziel dieser Praxis. Mit ihrer Hilfe erhebt Stefanie Höltgen Bausteine' zu einer Theologie der eucharistischen Anbetung'. Sie spricht von einer schöpfungstheologischen, soteriologischen, ekklesiologischen und eschatologischen Dimension. Ihre Arbeit versteht sich als Antwort auf ein oft geäußertes, aber bis heute kaum oder gar nicht realisiertes Desiderat.

Autorentext
Stefanie Maria Höltgen, geb. Knapps, Jahrgang 1984; 2003-2009 Studium der Katholischen Theologie an der Universität Bonn; 2009-2018 Promotionsstudium Katholische Theologie; Dissertationsprojekt im Fach Dogmatik; seit 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pastoraltheologie in Bonn.
Titel
Gestalten eucharistischer Anbetung
Untertitel
Phänomenologische Analyse und theologische Reflexion
EAN
9783429064167
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
01.04.2019
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.51 MB
Anzahl Seiten
280
Lesemotiv