Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen Schwester Chiara eine aufwuhlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt schlägt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar. Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein, einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablässig an ihr furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie schließlich die Kontrolle uber ihr Leben verliert, reißt sie ihre drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles verändern werden. Steven Uhlys neuer Roman MARIE ist ein meisterhaft komponiertes Drama, das an seinen Erfolgsroman Gluckskind anknupft. Wieder lockt Uhly den Leser auf unwiderstehliche Weise in das Labyrinth menschlicher Gefuhle und lässt ihn nicht mehr los. Und doch geht er uberraschend neue Wege. Mit unnachahmlichem Gespur fur die unsichtbaren Wunden, die uns allen nicht fremd sind, zeichnet er Figuren in Not, mit Abgrunden und Träumen, die so nachvollziehbar und klar geschildert sind, dass sie den Leser tief beruhren.

Autorentext
STEVEN UHLY (geb. 1964 in Köln) studierte Literatur, leitete ein Institut in Brasilien, u?bersetzt Lyrik und Prosa aus dem Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Mit seiner Familie lebt er in Mu?nchen. MARIE ist sein fu?nfter Roman. Sein Roman Glu?ckskind wurde von Michael Verhoeven fu?r die ARD und ARTE verfilmt, Mein Leben in Aspik, sein Debu?troman, ist 2010 erschienen, fu?r Adams Fuge wurde der Autor 2011 mit dem Tukan Preis ausgezeichnet. Sein letzter Roman, Königreich der Dämmerung, wurde von der Kritik mit den Werken von Alfred Andersch oder auch Primo Levi verglichen. Mit seinem Band Tagebuch Gedichte 1981-2015 machte Steven Uhly als »Ausnahmedichter« auf sich aufmerksam.

Zusammenfassung
Der zwolfjahrige Frido erzahlt seiner kleinen Schwester Chiara eine aufwuhlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt schlagt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar. Von diesem Moment an gert die kleine Familie aus dem Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein, einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablssig an ihr furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie schlielich die Kontrolle uI ber ihr Leben verliert, reit sie ihre drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles verndern werden. Steven Uhlys neuer Roman MARIE ist ein meisterhaft komponiertesDrama, das an seinen Erfolgsroman GluI ckskind anknuI pft. Wieder lockt Uhly den Leser auf unwiderstehliche Weise in das Labyrinth menschlicher GefuI hle und lsst ihn nicht mehr los. Und doch geht er uI berraschend neue Wege. Mit unnachahmlichem GespuI r fuI r die unsichtbaren Wunden, die uns allen nicht fremd sind, zeichnet er Figuren in Not, mit AbgruI nden und Trumen, die so nachvollziehbar und klar geschildert sind, dass sie denLeser tief beruI hren.
Titel
Marie
Untertitel
Roman
EAN
9783905951882
ISBN
978-3-905951-88-2
Format
E-Book (epub)
Veröffentlichung
26.08.2016
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.81 MB
Anzahl Seiten
272
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv