Die Übersiedlung in ein Pflegeheim stellt für einen pflegebedürftigen Menschen ein einschneidendes und als große Belastung empfundenes Ereignis dar. Die vertraute Wohnung sowie die Wohnumgebung werden verlassen und zugunsten einer institutionellen Wohnform mit unbekanntem Umfeld aufgegeben. Der Ablauf dieses kritischen Lebensereignisses gliedert sich in mehrere Phasen: umfängliche Überlegungen und praktische Vorbereitungen, die eigentliche Übersiedlung sowie der schwierige Abschnitt der Anpassung an die fremde Umgebung. Grundlegende Veränderungen auf der emotionalen, kognitiven, sozialen sowie behavioralen Ebene werden dort für den alten Menschen zu einer erheblichen Herausforderung. Durch die Integration der Angehörigen in diesen Prozess und in die institutionelle Pflege kann die Lebensqualität aller Beteiligten verbessert und die erwünschte Senkung von Morbidität und Mortalität nach der Aufnahme in das Pflegeheim erreicht werden.
Autorentext
Susanne Altmann, Mag. Dr., geboren 1967, studierte Soziologie mit Schwerpunkt Medizin- und Gesundheitssoziologie, Pflegewissenschaften, Englisch und Sport. Sie arbeitete unter anderem in der Pharmabranche und an der Medizinischen Universität Wien, ehe sie sich selbständig machte und im alternativmedizinischen Bereich Fuß fasste. Da für sie als Medizinsoziologin der Mensch im Mittelpunkt bei Behandlungen und Beratungen steht, ist es ihr ein Anliegen, ihm stets Wertschätzung, Akzeptanz und Unterstützung zukommen zu lassen. Und das gilt auch für alte, pflegebedürftige Menschen.
Sie lebt und arbeitet in Wien und ist Autorin von Gesundheitsratgebern: "Aktiv und fit ganz nebenbei", "Meine Hüfte - endlich wieder schmerzfrei", "Meine Schulter - endlich wieder schmerzfrei", "Trink dich vital und gesund" erschienen im Maudrich Verlag, Wien.
Zusammenfassung
Die Ubersiedlung in ein Pflegeheim stellt fur einen pflegebedurftigen Menschen ein einschneidendes und als groe Belastung empfundenes Ereignis dar. Die vertraute Wohnung sowie die Wohnumgebung werden verlassen und zugunsten einer institutionellen Wohnform mit unbekanntem Umfeld aufgegeben. Der Ablauf dieses kritischen Lebensereignisses gliedert sich in mehrere Phasen: umfangliche Uberlegungen und praktische Vorbereitungen, die eigentliche Ubersiedlung sowie der schwierige Abschnitt der Anpassung an die fremde Umgebung. Grundlegende Veranderungen auf der emotionalen, kognitiven, sozialen sowie behavioralen Ebene werden dort fur den alten Menschen zu einer erheblichen Herausforderung. Durch die Integration der Angehrigen in diesen Prozess und in die institutionelle Pflege kann die Lebensqualitt aller Beteiligten verbessert und die erwnschte Senkung von Morbiditt und Mortalitt nach der Aufnahme in das Pflegeheim erreicht werden.