Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Seminar: Gegenwartsliteratur in vier deutschsprachigen Staaten, Sprache: Deutsch, Abstract: Frischs Drama vom braven Bürger Biedermann, der die Brandstifter ins eigene Haus einlässt und sich dabei fest glauben machen will, das Richtige zur Vermeidung der Katastrophe zu tun, zählt zu Frischs berühmtesten und beliebtesten Werken. Dass die Katastrophe herstellbar und daher zu verantworten ist, stellt eine Grundaussage des Dramen-Textes dar. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die von Frisch stets angelegte Sprachskepsis untersucht die Arbeit vor allem die sprachliche Interaktion der Figuren sowie deren Umgang mit gesellschaftlichen Rollenbildern. Rollenkonflikte, Rollenwechsel und Identitätsverlust sind zentrale Aspekte der Argumentation, die Frischs Kritik sowohl am Bürger als auch am Intellektuellen als maßgeblich Beteiligte an den Katastrophen der Zeit am Bühnenstück "Biedermann und die Brandstifter" nachvollzieht.

Titel
Rollenzwang und Sprachkritik in Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter"
Untertitel
Was sagen uns "Biedermann und die Brandstifter" über die Mitschuld des Bürgers an der Katastrophe?
EAN
9783656214922
ISBN
978-3-656-21492-2
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
12.06.2012
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.51 MB
Anzahl Seiten
37
Jahr
2012
Untertitel
Deutsch