Das Buch entdeckt den Dichter Hans Arp neu: als Vertreter des Surrealismus in der deutschsprachigen Literatur. Ein wichtiger Anstoß zur Neubewertung der medien- und kulturtheoretischen Relevanz Hans Arps sowie der Kunst des Surrealismus.

Gibt es einen originären deutschsprachigen Surrealismus in der Geschichte der deutschen Literatur? Detail- und kenntnisreich geht Thomas Lischeid dieser Frage nach, indem er Leben und nachdadaistische Dichtung Hans Arps mit der zeitgenössischen bildenden Kunst und Theorie des Pariser Surrealismus der Zwischenkriegszeit (Breton, Ernst, Magritte, Dalí u.v.m.) in Beziehung setzt.Auf diese Weise ist die erstaunliche Präsentation einer Reihe intermedial bedingter Entdeckungen nachzuverfolgen, die unter biographischen, inhaltlich-thematischen und insbesondere formbezogenen Perspektiven den Erweis für eine enge poetisch-ästhetische Konvergenz zwischen Arp und der Kunst des traumbildhaft-veristischen Surrealismus erbringt. Fluchtpunktartig zeichnet sich damit eine medien- und kulturtheoretische Dimension der Literatur und Kunst des Surrealismus ab, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

Autorentext
Thomas Lischeid (Prof. Dr. phil.) lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule Weingarten im Bereich der Wissenschaft und Didaktik deutscher Sprache, Literatur und Medien.
Titel
Minotaurus im Zeitkristall
Untertitel
Die Dichtung Hans Arps und die Malerei des Pariser Surrealismus
EAN
9783839421031
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
15.03.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
18.21 MB
Anzahl Seiten
356
Lesemotiv