Fragen Sie Autofahrer nach ihren Fahrkünsten, und über 80 Prozent werden Ihnen voller Überzeugung antworten, dass sie "überdurchschnittlich gut" fahren. Dieser statistische und mathematische Unsinn ist tief in unserer Neurologie verankert. Das Lake-Wobegon-Syndrom, benannt nach einer fiktiven Stadt, in der "alle Kinder überdurchschnittlich sind", beschreibt den psychologischen Drang, unsere eigenen Fähigkeiten, unsere Intelligenz und unsere Moral systematisch zu überschätzen. Dieses Buch seziert die Architektur der illusorischen Überlegenheit. Es zeigt auf, wie dieser permanente kognitive Optimismus zwar evolutionär unseren Überlebenswillen gestärkt hat, uns in der modernen Arbeitswelt, bei Investitionen und in Beziehungen jedoch massiv sabotiert. Die Autoren erklären, warum echtes Feedback oft schmerzt und wie das unerschütterliche Vertrauen in die eigene Großartigkeit Innovationen im Keim erstickt. Brechen Sie aus der Komfortzone der Selbsttäuschung aus. Lernen Sie, die eigenen blinden Flecken schonungslos zu analysieren, ehrliches Feedback von toxischem Lob zu trennen und die Unfähigkeit, eigene Schwächen zu erkennen, endlich zu überwinden.



Autorentext

Author

Titel
Überdurchschnittlich
Untertitel
Das Lake-Wobegon-Syndrom und die mathematische Unmglichkeit unseres Selbstbildes
EAN
9783565309078
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
10.03.2026
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.85 MB
Anzahl Seiten
169