Ein einzigartiger Blick auf das Leben nach dem Tod 500 Friedhöfe, 30.000 Fotos, unzählige Geschichten Der Friedhof hier tobt das Leben! Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben über 500 Friedhöfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz besucht und präsentieren in Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe die eindrucksvollsten Bilder von nahezu 30.000 Fotos. Sie zeigen ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften, die veranschaulichen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen, Beziehungen reflektieren, Charakterzüge und Verdienste der Verstorbenen würdigen und welch unerwartete Motive auf Grabsteinen zu finden sind. Die beiden Soziologen machen deutlich: Der Friedhof ist von der Individualisierung eingeholt worden. Nachdenklich stimmende Lebensbilanzen, ironische Sprüche und die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen gibt, sind keine Seltenheit mehr. Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe gibt faszinierende Einblicke in die vielfältige Welt der Friedhofs-Kultur und regt zum Nachdenken über Leben und Tod an mal mit einem Augenzwinkern, mal mit tiefgründiger Reflexion.

Autorentext
Matthias Meitzler, M. A., geboren in Groß-Umstadt, ist Soziologe an der Universität Duisburg-Essen. Seine Studienfächer waren Soziologie, Psychologie, Psychoanalyse, Ethnologie und Geschichte. Er publiziert regelmäßig im wissenschaftlichen Kontext. Die wissenschaftlichen Forschungsprojekte führten Matthias Meitzler und Thorsten Benkel u. a. in Gerichtssäle, Gefängnisse und ins Rotlichtmilieu, und aktuell sind sie überall dort unterwegs, wo die Gesellschaft der Sterblichkeit begegnet. Mehr Infos unter www.friedhofssoziologie.de. Kontakt zu den Autoren erhalten Sie unter: friedhofssoziologie@live.de.

Klappentext

Der Friedhof - hier tobt das Leben
Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben über 500 Friedhöfe im deutschsprachigen Raum besucht - und die beiden Soziologen staunen noch immer über ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften. Die eindrucksvollsten von nahezu 30.000 Fotos präsentieren sie in diesem Buch. Sie zeigen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen (»Lach doch mal«), wie Beziehungsverhältnisse reflektiert werden (»Mit dir zu leben war nicht leicht, doch ohne dich ist's noch viel schwerer«), was den Verstorbenen wichtig war (»Nicht das Licht auslöschen«), wie ihre Hobbys ihr Lebensende prägten (»Dein letztes Match hast du verloren«), welche Charakterzüge sie hatten (»Es Lebbe geht weiter«) und welche Verdienste ihnen zugeschrieben werden (»Er war guter Eltern Sohn«). Und wer würde mit Skiern, Raumschiffen, Skateboards, Handys, Panzern, Aschenbechern, Computermäusen und Comicfiguren als Grabsteinmotive rechnen?
Benkel und Meitzler zeigen: Der »Totenacker« ist von der Individualisierung eingeholt worden. Manche Lebensbilanz fällt ernüchternd aus (»Alles Scheiße«), manche ist ironisch (»Nur tiefergelegt«), mancher Nachruf bringt den Betrachter ins Grübeln (»Der Tag ist gerettet«), und auch die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen gibt (»Das war alles«), ist kein seltenes Bekenntnis mehr. Was aber will die Grabinschrift »Lasst uns die nächste Revolution in einem August beginnen« besagen?
Der Spiegel über die Feldforschung der Autoren: "Der Friedhof von heute hat etwas von Facebook; der Grabstein als letztes Profil, für Jahrzehnte in Stein gemeißelt."



Zusammenfassung
Der Friedhof hier tobt das Leben Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben über 500 Friedhöfe im deutschsprachigen Raum besucht und die beiden Soziologen staunen noch immer über ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften. Die eindrucksvollsten von nahezu 30.000 Fotos präsentieren sie in diesem Buch. Sie zeigen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen (»Lach doch mal«), wie Beziehungsverhältnisse reflektiert werden (»Mit dir zu leben war nicht leicht, doch ohne dich ist's noch viel schwerer«), was den Verstorbenen wichtig war (»Nicht das Licht auslöschen«), wie ihre Hobbys ihr Lebensende prägten (»Dein letztes Match hast du verloren«), welche Charakterzüge sie hatten (»Es Lebbe geht weiter«) und welche Verdienste ihnen zugeschrieben werden (»Er war guter Eltern Sohn«). Und wer würde mit Skiern, Raumschiffen, Skateboards, Handys, Panzern, Aschenbechern, Computermäusen und Comicfiguren als Grabsteinmotive rechnen? Benkel und Meitzler zeigen: Der »Totenacker« ist von der Individualisierung eingeholt worden. Manche Lebensbilanz fällt ernüchternd aus (»Alles Scheiße«), manche ist ironisch (»Nur tiefergelegt«), mancher Nachruf bringt den Betrachter ins Grübeln (»Der Tag ist gerettet«), und auch die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen gibt (»Das war alles«), ist kein seltenes Bekenntnis mehr. Was aber will die Grabinschrift »Lasst uns die nächste Revolution in einem August beginnen« besagen? Der Spiegel über die Feldforschung der Autoren: "Der Friedhof von heute hat etwas von Facebook; der Grabstein als letztes Profil, für Jahrzehnte in Stein gemeißelt."
Titel
Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe
Untertitel
Ungewöhnliche Grabsteine - Eine Reise über die Friedhöfe von heute
EAN
9783462307863
Format
E-Book (epub)
Veröffentlichung
13.02.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
83.24 MB
Anzahl Seiten
240
Jahr
2014
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv