Die Dissertationsschrift von Tobias Häner zeichnet die Hauptetappen des Leseprozesses des Ezechielbuches nach. Die Katastrophe des Falls Jerusalems und der Zerstörung des Tempels im Zuge der babylonischen Invasion und die spätere Ermöglichung der Rückkehr der Verschleppten aus dem babylonischen Exil kommen in dem Prophetenbuch als Ereignisse in den Blick, die ein bleibendes Nachwirken evozieren: Just aus den schuldverfallenen und jeglicher Hoffnung beraubten Exilierten schafft JHWH in der Konzeption des Ezechielbuches das neue Israel, das folglich bleibend auf die Unverdientheit der gottgewirkten Erneuerung rückverwiesen ist.
Autorentext
Tobias Häner, geb. 1978, studierte katholische Theologie in Luzern, Jerusalem und Augsburg. Er arbeitet als Professor für Einleitung und Exegese des Alten Testaments und Dialog mit den Kulturen des Vorderen Orients an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie.
Autorentext
Tobias Häner, geb. 1978, studierte katholische Theologie in Luzern, Jerusalem und Augsburg. Er arbeitet als Professor für Einleitung und Exegese des Alten Testaments und Dialog mit den Kulturen des Vorderen Orients an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie.
Titel
Bleibendes Nachwirken des Exils
Untertitel
Eine Untersuchung zur kanonischen Endgestalt des Ezechielbuches
Autor
EAN
9783451806223
ISBN
978-3-451-80622-3
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Genre
Veröffentlichung
25.05.2016
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
616
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.