"Das Glühbirnen Kartell - Die geheime Verschwörung für Produkte die kaputtgehen" enthüllt die Ursprünge der Wegwerfgesellschaft. Viele halten "geplante Obsoleszenz" für einen Mythos, doch dieses Buch liefert die historischen Beweise. Im Jahr 1924 trafen sich die Bosse von Osram, Philips und General Electric in Genf, um das Phoebus-Kartell zu gründen. Ihr Ziel: Die Lebensdauer von Glühbirnen künstlich von 2.500 Stunden auf 1.000 Stunden zu senken, um den Umsatz zu verdoppeln. Der Technikjournalist Tobias Kraft dokumentiert, wie Ingenieure, die eigentlich Dinge haltbarer machen sollten, plötzlich beauftragt wurden, Sollbruchstellen zu entwickeln. Das Kartell verhängte sogar Geldstrafen gegen Hersteller, deren Birnen zu lange hielten. "Das Glühbirnen Kartell" zeigt, wie dieses Wirtschaftsmodell auf andere Branchen übergriff, von Nylonstrümpfen bis zu Smartphones. Es ist eine faszinierende und wütend machende Geschichte darüber, wie Innovation sabotiert wurde, um den Konsum anzuheizen, und warum Ihr Toaster immer kurz nach Garantieablauf den Geist aufgibt.
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