So kommt das Salz ins Meer und andere meerkwürdige Geschichten Die Meere bedecken drei Viertel der Oberfläche unseres Planeten. Die See und ihre Lebewesen formen ihre Welt unter Wasser. So weit, so bekannt. Aber wer weiß schon, dass die Weißen Klippen von Dover ein Werk von Mikroalgen sind? Oder dass Algen nicht Pflanzen sind, sondern einfach Algen und ökologisch betrachtet zu den erfolgreichsten Organismen auf dem Planeten gehören? Geschweige denn, wie der Tiefseefisch das Licht aufdreht? Denken wir an einen Strand, tauchen Sandburgen, Sonnenschirme, Eisverkäufer und bis zum Halse eingegrabene Väter und Mütter vor dem geistigen Auge auf. Tatsächlich wuselt und wimmelt unter der sauberen, hellen, kleinkörnigen Oberfläche eine reiche und bunte Fauna. Viele kleine und kleinste Geschöpfe haben hier ihr Zuhause: Geschützt von der Sonne, in angenehm feuchter und salziger Umgebung lässt es sich gut aushalten. Dann wieder gibt es Meeresbewohner, die überall ein Heim finden. Marine Migranten wie die Seepocke etwa. Dieser wird landauf, meerab wenig Beachtung zuteil. Zu Unrecht. Sie ist in der Lage, auf jeder Welle zu den unwahrscheinlichsten Orten zu surfen, sich allerorts anzusiedeln und zu überleben. Die Adaptions-Queen treibt die evolutionäre Kompetenz auf die Spitze, indem sie mit all ihren Mit-Seepocken für die nächste Generation sorgen kann, da sie ein Hermaphrodit ist. Kein Wunder also, dass die Seepocke zu den Lieblings-Studienobjekten von Charles Darwin gehörte. Denn: Mehr »survival of the fittest« geht nicht.
Autorentext
Tom Hird, geb. 1984 in Halifax, Meeresbiologe, Taucher, Autor, Wissenschaftskommunikator, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, seinen Lesern und seinem Fernsehpublikum die Natur unter dem Meeresspiegel nahezubringen. Seine Leidenschaft für Wildtiere und seine Erfahrungen in freier Wildbahn verarbeitet er unterhaltsam und gewitzt im Fernsehen in seiner Rolle als Starmoderator der BBC, in Glossen und Büchern. Wenn er nicht gerade unter Wasser ist, lebt er in London.
Zusammenfassung
So kommt das Salz ins Meer und andere meerkwurdige GeschichtenDie Meere bedecken drei Viertel der Oberflche unseres Planeten. Die See und ihre Lebewesen formen ihre Welt unter Wasser. So weit, so bekannt. Aber wer wei schon, dass die Weien Klippen von Dover ein Werk von Mikroalgen sind? Oder dass Algen nicht Pflanzen sind, sondern einfach Algen und kologisch betrachtet zu den erfolgreichsten Organismen auf dem Planeten gehren? Geschweige denn, wie der Tiefseefisch das Licht aufdreht?Denken wir an einen Strand, tauchen Sandburgen, Sonnenschirme, Eisverkufer und bis zum Halse eingegrabene Vter und Mtter vor dem geistigen Auge auf. Tatschlich wuselt und wimmelt unter der sauberen, hellen, kleinkrnigen Oberflche eine reiche und bunte Fauna. Viele kleine und kleinste Geschpfe haben hier ihr Zuhause: Geschtzt von der Sonne, in angenehm feuchter und salziger Umgebung lsst es sich gut aushalten. Dann wieder gibt es Meeresbewohner, die berall ein Heim finden. Marine Migranten wie die Seepocke etwa. Dieser wird landauf, meerab wenig Beachtung zuteil. Zu Unrecht. Sie ist in der Lage, auf jeder Welle zu den unwahrscheinlichsten Orten zu surfen, sich allerorts anzusiedeln und zu berleben. Die Adaptions-Queen treibt die evolutionre Kompetenz auf die Spitze, indem sie mit all ihren Mit-Seepocken fr die nchste Generation sorgen kann, da sie ein Hermaphrodit ist. Kein Wunder also, dass die Seepocke zu den Lieblings-Studienobjekten von Charles Darwin gehrte. Denn: Mehr "e;survival of the fittest"e; geht nicht.
Autorentext
Tom Hird, geb. 1984 in Halifax, Meeresbiologe, Taucher, Autor, Wissenschaftskommunikator, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, seinen Lesern und seinem Fernsehpublikum die Natur unter dem Meeresspiegel nahezubringen. Seine Leidenschaft für Wildtiere und seine Erfahrungen in freier Wildbahn verarbeitet er unterhaltsam und gewitzt im Fernsehen in seiner Rolle als Starmoderator der BBC, in Glossen und Büchern. Wenn er nicht gerade unter Wasser ist, lebt er in London.
Zusammenfassung
So kommt das Salz ins Meer und andere meerkwurdige GeschichtenDie Meere bedecken drei Viertel der Oberflche unseres Planeten. Die See und ihre Lebewesen formen ihre Welt unter Wasser. So weit, so bekannt. Aber wer wei schon, dass die Weien Klippen von Dover ein Werk von Mikroalgen sind? Oder dass Algen nicht Pflanzen sind, sondern einfach Algen und kologisch betrachtet zu den erfolgreichsten Organismen auf dem Planeten gehren? Geschweige denn, wie der Tiefseefisch das Licht aufdreht?Denken wir an einen Strand, tauchen Sandburgen, Sonnenschirme, Eisverkufer und bis zum Halse eingegrabene Vter und Mtter vor dem geistigen Auge auf. Tatschlich wuselt und wimmelt unter der sauberen, hellen, kleinkrnigen Oberflche eine reiche und bunte Fauna. Viele kleine und kleinste Geschpfe haben hier ihr Zuhause: Geschtzt von der Sonne, in angenehm feuchter und salziger Umgebung lsst es sich gut aushalten. Dann wieder gibt es Meeresbewohner, die berall ein Heim finden. Marine Migranten wie die Seepocke etwa. Dieser wird landauf, meerab wenig Beachtung zuteil. Zu Unrecht. Sie ist in der Lage, auf jeder Welle zu den unwahrscheinlichsten Orten zu surfen, sich allerorts anzusiedeln und zu berleben. Die Adaptions-Queen treibt die evolutionre Kompetenz auf die Spitze, indem sie mit all ihren Mit-Seepocken fr die nchste Generation sorgen kann, da sie ein Hermaphrodit ist. Kein Wunder also, dass die Seepocke zu den Lieblings-Studienobjekten von Charles Darwin gehrte. Denn: Mehr "e;survival of the fittest"e; geht nicht.
Titel
Ozeanopädie
Untertitel
291 unglaubliche Geschichten vom Meer
Autor
Übersetzer
EAN
9783990555033
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
11.10.2018
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
16.57 MB
Anzahl Seiten
352
Lesemotiv
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