Das Ideal der bürgerlichen Familie ist, dass die Frau sich wie selbstverständlich, unbezahlt und unsichtbar um Kinder und Hausarbeit kümmert, während der Mann das Geld verdient. Aus mikrosoziologischer Perspektive untersucht die Autorin, was nun passiert, wenn dieses Ideal nicht länger akzeptiert wird und Paare zu einem Arrangement der Teilung von Erwerbs-, Haus- und Fürsorgearbeit kommen, weil sie nicht mehr von geschlechtlicher Arbeitsteilung ausgehen. In detailreichen Beschreibungen von gleich- und gegengeschlechtlichen Paaren unterschiedlicher sozialer Milieus, die mit kleinen Kindern zusammen in einem Haushalt leben, werden neue und alte Logiken und (Ir-)Rationalitäten alltäglicher Praxis sichtbar. So kann man nachvollziehen, was gegenwärtig für Frauen und Männer in Familien denkbar, sagbar und machbar ist. In diesen Selbstverständlichkeiten und Normalitäten zeichnen sich Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung ab.
Autorentext
Tomke König vertritt derzeit die Professur "Sozialwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung" an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.
Zusammenfassung
Das Ideal der burgerlichen Familie ist, dass die Frau sich wie selbstverstandlich, unbezahlt und unsichtbar um Kinder und Hausarbeit kummert, wahrend der Mann das Geld verdient. Aus mikrosoziologischer Perspektive untersucht die Autorin, was nun passiert, wenn dieses Ideal nicht langer akzeptiert wird und Paare zu einem Arrangement der Teilung von Erwerbs-, Haus- und Fursorgearbeit kommen, weil sie nicht mehr von geschlechtlicher Arbeitsteilung ausgehen. In detailreichen Beschreibungen von gleich- und gegengeschlechtlichen Paaren unterschiedlicher sozialer Milieus, die mit kleinen Kindern zusammen in einem Haushalt leben, werden neue und alte Logiken und (Ir-)Rationalitaten alltaglicher Praxis sichtbar. So kann man nachvollziehen, was gegenwartig fur Frauen und Manner in Familien denkbar, sagbar und machbar ist. In diesen Selbstverstandlichkeiten und Normalitaten zeichnen sich Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung ab.
Autorentext
Tomke König vertritt derzeit die Professur "Sozialwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung" an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.
Zusammenfassung
Das Ideal der burgerlichen Familie ist, dass die Frau sich wie selbstverstandlich, unbezahlt und unsichtbar um Kinder und Hausarbeit kummert, wahrend der Mann das Geld verdient. Aus mikrosoziologischer Perspektive untersucht die Autorin, was nun passiert, wenn dieses Ideal nicht langer akzeptiert wird und Paare zu einem Arrangement der Teilung von Erwerbs-, Haus- und Fursorgearbeit kommen, weil sie nicht mehr von geschlechtlicher Arbeitsteilung ausgehen. In detailreichen Beschreibungen von gleich- und gegengeschlechtlichen Paaren unterschiedlicher sozialer Milieus, die mit kleinen Kindern zusammen in einem Haushalt leben, werden neue und alte Logiken und (Ir-)Rationalitaten alltaglicher Praxis sichtbar. So kann man nachvollziehen, was gegenwartig fur Frauen und Manner in Familien denkbar, sagbar und machbar ist. In diesen Selbstverstandlichkeiten und Normalitaten zeichnen sich Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung ab.
Titel
Familie heißt Arbeit teilen
Untertitel
Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung
Autor
EAN
9783744520461
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
18.04.2012
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.36 MB
Anzahl Seiten
238
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv
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