Die Autoren greifen Organisations- und Führungsprobleme von virtuellen Organisationen auf und beschreiben geeignete Formen moderner Informations- und Kommunikationssysteme, die als Motor der Virtualisierung gelten können.
Die fortschreitende Auflösung von Grenzen innerhalb und zwischen Unternehmungen führt zu virtuellen Organisationen, die das Management vor bisher kaum gekannte Herausforderungen stellt. "Grundzüge virtueller Organisationen" greift Organisations- und Führungsprobleme dieser neuartigen, hochflexiblen Strukturen auf. Es stellt den grundlegenden Paradigmawechsel im Management als Voraussetzung für eine erfolgreiche Virtualisierung heraus und beschreibt die internen Strukturveränderungen ebenso wie die durch zunehmende Integration von einzelnen Unternehmungen in globale strategische Netzwerke erfolgende Grenzauflösung zwischen Unternehmungen. Ein weiterer Akzent liegt in der Darstellung von geeigneten Formen moderner Informations- und Kommunikationssysteme, die als Motor der Virtualisierung gelten können.
Autorentext
Prof. Dr. Ulrich Krystek lehrt an der FH Worms Betriebswirtschaftslehre, insbes. Controlling und strategisches Management und ist Gastprofessor am FB Wirtschaft und Management der Techn. Univ. Berlin. Unternehmensberater in Fragen der Reorganisation.
Prof. Dr. Wolfgang Redel lehrt Organisation und Produktion internationaler Unternehmungen, Wirtschaftsinformatik und Rechnungswesen im FB Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft der FH Worms. Berater- und Trainingstätigkeit bzgl. moderner Organisations- und Managementkonzepte.
Dipl.-Betriebswirt (FH) Sebastian Reppegather ist Berater in der Corporate Finance Gruppe einer internationalen Wirtschaftsprüfergesellschaft.
Inhalt
I Einführung.- 1 Virtuelle Organisationen zwischen Illusion und Realität.- 2 Zur Problematik der Begriffe Virtualität und virtuelle Organisation.- 3 Virtuelle Organisationen als Konzept.- II Paradigmawechsel im Management: Die neue Offenheit.- 1 Auf dem Weg zum Stakeholder-Management.- 2. Zunehmende Umweltorientierung von Unternehmungen.- 3 Plädoyer für einen Verzicht auf die Bestimmung klarer Grenzen zwischen Unternehmung und Umwelt.- 4 Virtuelle Organisationen: Verhaltensvielfalt als Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft.- III Intraorganisatorische Perspektive virtueller Organisationen: Auflösung der Grenzen innerhalb von Unternehmungen.- 1 Ende einer Ära: Destruktive Wirkungen eines technokratischen Managementverständnisses.- 2 Elemente virtueller Organisationen aus intraorganisatorischer Perspektive.- 3 Erfolgsfaktoren virtueller Organisationen aus intraorganisatorischer Perspektive.- IV Interorganisatorische Perspektive virtueller Organisationen: Auflösung der äußeren Grenzen von Unternehmungen.- 1 Ende einer Ära: Die Abkehr von der monolithischen Hierarchie.- 2 Elemente virtueller Organisationen aus interorganisatorischer Perspektive.- 3 Erfolgsfaktoren virtueller Organisationen aus interorganisatorischer Perspektive.- V Wege zu virtuellen Organisationen: Business Reengineering und Vertrauensorganisation als Beispiele.- 1 Dynamische Perspektive: Ausgangspunkte und Entwicklungspfade zu virtuellen Organisationen.- 2 Das Beispiel Business Reengineering: In Quantensprüngen zu virtuellen Organisationen.- 3 Das Beispiel Vertrauen: Von Mißtrauensorganisationen zu vertrauensbasierten virtuellen Organisationen.- VI Grenzen der Grenzenlosigkeit: Virtualität versus Realität.- 1 Fakten und Fiktionen aktueller Netzwerkkonzeptionen.- 2Cyber Business: Zukunftsweisende Perspektive einer neuen Virtualität interorganisatorischer Netzwerkbeziehungen?.- Stichwortverzeichnis.