Der Entwurf einer "Theologie des Verlassens" setzt außerhalb gesetzter normativer Strukturen an: ausgehend von Gott, von seiner absoluten Alterität und Transzendenz. Indem theologische Rede sich selbst verlässt, folgt sie einer Gottesvorstellung, der zufolge Gott sich selbst verlässt und auf diese Weise auf sich und sein Geschöpf vertraut. Im ewigen Verlassen öffnet sich ein Raum, in dem theologischen Rede selbstkritisch darum ringt, die Weite Gottes wahrzunehmen. Im vorliegenden Band vertieft Ulrike Sallandt den systematischen Ertrag ihrer philosophisch-theologischen Auseinandersetzung ("Alterität und Sprache", 2024). Räumlich und performativ konkretisiert sich die Theologie des Verlassens. Kulturelle Transformationsprozesse, ob global-lokal, technisch, epistemologisch, pädagogisch und/oder methodisch, wirken dabei als Quelle ihres theologischen Denkens.
Autorentext
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Dr. Ulrike Sallandt ist Professorin für Systematische Theologie und Ökumene am Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Titel
Theologie des Verlassens
Untertitel
Theologisches Denken und Handeln in performativen Räumen
Autor
EAN
9783170452671
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
11.09.2024
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.59 MB
Anzahl Seiten
188
Lesemotiv
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