Sklaverei gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte. Über Jahrtausende hinweg wurden Menschen ihres Willens beraubt, als Eigentum behandelt und zur Arbeit gezwungen. Von den antiken Großreichen über den transatlantischen Sklavenhandel bis zu modernen Formen der Ausbeutung - die Versklavung prägte Wirtschaftssysteme, soziale Hierarchien und rassistische Ideologien, deren Folgen bis heute nachwirken. Dieses Buch verfolgt die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Es zeigt, wie Sklaverei in Ägypten, Rom und Griechenland funktionierte, wie der arabische Sklavenhandel Afrika prägte und wie der transatlantische Handel Millionen Afrikaner in die Amerikas verschleppte. Es beleuchtet die ökonomische Dimension der Versklavung, die ideologischen Rechtfertigungen und die brutalen Lebensbedingungen der Versklavten. Zugleich erzählt es vom Widerstand: von Sklavenaufständen, abolitionistischen Bewegungen und dem langen Kampf um Freiheit und Gleichberechtigung. Basierend auf historischen Dokumenten, Zeitzeugenberichten und aktueller Forschung analysiert das Werk nicht nur vergangenes Unrecht, sondern auch dessen Nachwirkungen in Form von strukturellem Rassismus und sozialer Ungleichheit. Eine ethisch fundierte Auseinandersetzung mit einem System, das die Menschheit bis heute prägt.
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