Lea ist siebzehn, anders als die anderen und voller Zweifel. Ihre Mutter ist durch eine schwere Depression ans Bett gefesselt, und als ihre wichtigste Bezugsperson stirbt, scheint ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Ein bewegender Roman über Trauer, Mut und die Kraft, die eigenen Wurzeln zu verstehen und trotzdem frei zu werden. Mit Cyanotypie-Illustrationen von Anjoh. Von Wiebke Wiedeck.
Autorentext
Als Sängerin/Texterin und Darstellerin stand Wiebke Wiedeck erfolgreich auf vielen großen Bühnen im In- und Ausland. Mit eigenen Programmen und Brecht-Interpretationen gab sie u.a. Gastspiele in den USA, Frankreich und Belgien. Sie spielte die weibliche Hauptrolle in der Welturaufführung des Musicals "New York Story" von Yoko Ono und war mit mehreren Rollenbesetzungen Mitglied der Premierencast der Berliner Uraufführung des Musicals "Les Misérables". Seit 2005 arbeitet die Autorin als Coachin und psychologische Beraterin. Sie unterstützt einzelne Menschen (vor allem Frauen), Gruppen, Paare, Führungskräfte. Unternehmen buchen sie für die Optimierung von Prozessen, für die Entwicklung eines konstruktiveren Miteinanders, oder auch als Konfliktmoderatorin. Sie unterstützt leidenschaftlich gern Frauen auf deren Weg zu einem befreiten" Female Empowerment". 2019 erschien ihr erstes Buch "Das belebte Leben". 2020 veröffentlichte sie den All-Age-Roman "Lea und das blaue Glück", der auch als Hörbuch erschien. Wiebke Wiedeck gründete 2020 die "Initiative Zukunft Ohne Gewalt - gewaltfreie Familien, Beziehungen, Gesellschaft", deren Vorstandsvorsitzende sie aktuell ist. Sie ist zusätzlich Bildende Künstlerin.
Klappentext
Eine junge Frau, ein Fahrrad und ein Adler. So beginnt ein Weg, auf dem nicht nur ein Familiengeheimnis gelüftet wird, sondern auch die Erkenntnis reifen darf, dass alles miteinander verbunden ist. Lea ist mit ihren siebzehn Jahren ganz schön stark, obwohl sie sich nicht so fühlt und alles in ihrem Leben schief zu laufen scheint. Als die ihr wichtigste Person plötzlich stirbt, scheint es zunächst, als bräche alles zusammen, und doch es ist der Anfang von etwas, das sie endlich zu sich selbst führt. Leas Erkennungszeichen ist eine blaue Mütze, unter der sie am liebsten unsichtbar wäre. Hin und her gerissen zwischen Wut und Traurigkeit beginnt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Der führt sie Richtung Meer und lässt sie auf Menschen treffen, die auf überraschende Weise miteinander verbunden sind. Ein Adler weicht nicht von ihrer Seite, bis sie wieder befreit atmen kann. Was Lea am Ende für sich verstanden hat ist weit mehr, als nur die Zusammenhänge in dieser Welt.