Schwere Infektionen erfordern oft eine Verlegung auf die Intensivstation bzw. treten dort auf und sind in Abhängigkeit vom Beginn einer wirksamen Therapie häufig mit einer hohen Letalität assoziiert. Wesentlich ist, Infektionen zu erkennen, ihren Schweregrad einzuschätzen und so früh wie möglich interdisziplinär zu behandeln. Das Vademecum Infektiologie listet die therapeutischen Optionen aus der Intensivmedizin und der Infektiologie auf und unterstützt den Leser bei der erfolgreichen und effizienten Lösung aller relevanten infektiologischen Probleme in der Intensivmedizin. Die Neuauflage 2015|2016 ist vollständig aktualisiert, wobei auch die gegenwärtige Diskussion um die Aktualität der Early Goal-Therapie nach Rivers berücksichtigt wird. So besitzen viele, jedoch nicht alle in der Early Goal-Therapie vorgeschlagenen therapeutischen Ansätze nach wie vor ihren Stellenwert, weshalb sich die Autoren dazu entschlossen haben, Bewährtes beizubehalten, ohne neue Aspekte in der Therapie zu vernachlässigen.

Vollständige Überarbeitung der Therapieempfehlungen

Inhalt
SIRS, Sepsis einschließlich Katheterinfektionen, akutes Lungenversagen Pneumonie Peritonitis, Pankreatitis Haut- und Weichgewebeinfektionen Meningitis, Enzephalitis, Hirnabszess Fieber unbekannter Genese FUO: Fever of Unknown Origin Infektionen bei Patienten mit Neutropenie Endokarditis MRSA: Resistenzmechanismen, Epidemiologie, Risikofaktoren, Prophylaxe, Therapie Therapieoptionen bei multiresistenten Erregern außer MRSA Invasive Infektionen durch Candida spp., Aspergillus spp. und Scedosporium spp. Prophylaxe: Perioperative Prophylaxe (POP), Impfungen SCORE-Systeme Kurzinformation zum Infektionsschutzgesetz (IfSG) Resistenzentwicklung Antibiotikakurzinformationen
Titel
Vademecum Infektiologie 2015/2016
Untertitel
Infektionen in der Intensivmedizin
EAN
9783954662661
ISBN
978-3-95466-266-1
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
28.04.2016
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.9 MB
Anzahl Seiten
286
Jahr
2016
Untertitel
Deutsch
Auflage
4. Auflage
Lesemotiv