Drawing on the thought of Kant, Kierkegaard, and Nietzsche in order to illuminate and interrogate feminist critiques of self-sacrifice, Deidre Nicole Green relies on Kierkegaard's view of Christian love to offer a constructive theological framework for limiting self-sacrifice that resists an overly simplistic identification of self-sacrifice with love. Although Kierkegaard's Works of Love deems Christian love essentially sacrificial, his view of love also circumscribes the role of self-sacrifice within human life. Particularly, it offers the potential for a rigorous and empowering model of forgiveness that challenges traditional ideals of the submissive, permissive woman while keeping love central to the dialogue. Rather than passively accept unjust relationships, works of love must seek to ameliorate a world of violence.
Born 1981; 2007 MA in Religion from Yale Divinity School; 2012 PhD in Religion from Claremont Graduate University with specialization in Women's Studies in Religion and Philosophy of Religion and Theology.
Zusammenfassung
Unter Einbeziehung der Gedanken Kants, Kierkegaards und Nietzsches, stützt sich Deidre Nicole Green auf Kierkegaards Auffassung von christlicher Liebe, um feministische Kritik der Selbstaufopferung zu beleuchten und zu hinterfragen. Damit bietet sie einen konstruktiven theologischen Rahmen, der die Selbstaufopferung eingrenzt und einer allzu einfachen Identifizierung von Selbstaufopferung mit Liebe widersteht. Obwohl Kierkegaards Works of Love ( Taten der Liebe) die christliche Liebe besonders als eine aufopferungsvolle erachtet, umschreibt sein Bild der Liebe auch die Rolle der Selbstaufopferung innerhalb des menschlichen Lebens. Dieses Bild hat vor allem das Potential, ein präzises und ermutigendes Vorbild zu sein, welches die traditionellen Ideale der gehorsamen, duldenden Frau in Frage stellt und dabei die zentrale Rolle der Liebe im Diskurs beibehält. Anstatt ungerechte Beziehungen passiv zu akzeptieren, müssen Taten der Liebe eine Welt voller Gewalt zu verbessern suchen.
Born 1981; 2007 MA in Religion from Yale Divinity School; 2012 PhD in Religion from Claremont Graduate University with specialization in Women's Studies in Religion and Philosophy of Religion and Theology.
Zusammenfassung
Unter Einbeziehung der Gedanken Kants, Kierkegaards und Nietzsches, stützt sich Deidre Nicole Green auf Kierkegaards Auffassung von christlicher Liebe, um feministische Kritik der Selbstaufopferung zu beleuchten und zu hinterfragen. Damit bietet sie einen konstruktiven theologischen Rahmen, der die Selbstaufopferung eingrenzt und einer allzu einfachen Identifizierung von Selbstaufopferung mit Liebe widersteht. Obwohl Kierkegaards Works of Love ( Taten der Liebe) die christliche Liebe besonders als eine aufopferungsvolle erachtet, umschreibt sein Bild der Liebe auch die Rolle der Selbstaufopferung innerhalb des menschlichen Lebens. Dieses Bild hat vor allem das Potential, ein präzises und ermutigendes Vorbild zu sein, welches die traditionellen Ideale der gehorsamen, duldenden Frau in Frage stellt und dabei die zentrale Rolle der Liebe im Diskurs beibehält. Anstatt ungerechte Beziehungen passiv zu akzeptieren, müssen Taten der Liebe eine Welt voller Gewalt zu verbessern suchen.
Titel
Works of Love in a World of Violence
Untertitel
Feminism, Kierkegaard, and the Limits of Self-Sacrifice
Autor
EAN
9783161548468
ISBN
978-3-16-154846-8
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Herausgeber
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
2.21 MB
Anzahl Seiten
217
Jahr
2016
Untertitel
Englisch
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