Wie sieht die multimediale Cyber-Gesellschaft der Zukunft aus?
Autorentext
Dr. Achim Bühl lehrt empirische Sozialforschung am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg
Klappentext
"Kein Stein wird auf dem anderen bleiben", so lautet die Prognose des Heidelberger Soziologen Achim Bühl zu den sozialen Konsequenzen der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Ein relevanter Teil des menschlichen Lebens werde sich in naher Zukunft im Cyberspace abspielen. Anschaulich und verständlich wird diese These für den Bereich der Arbeit, der Produktion und Distribution von Gütern sowie der Kommunikation belegt. Die zweite Auflage des Werkes ist vollständig überarbeitet und stark erweitert worden. Neu hinzugekommen sind die Kapitel: Sozialstruktur, Geschlechterverhältnis, das Recht sowie das Individuum der virtuellen Gesellschaft. Der Übergang von der Industrie- zur "Informationsgesellschaft" wird nunmehr umfassend illustriert. Überdeutlich werden die Herausforderungen für Politik und Ökonomie, Kultur und Bildung, aber auch für den Alltag des einzelnen Menschen.
Inhalt
1 Die Theorie der virtuellen Gesellschaft.- 1.1 Metaphern im Kontext der globalen Vernetzung.- 1.2 Gesellschaftsbegriffe im Zeitalter der Globalisierung.- 1.3 Das Modell der virtuellen Gesellschaft.- 1.4 Resümee.- 2 Die Technologie der virtuellen Gesellschaft.- 2.1 Synergetische Effekte.- 2.2 Der moderne Rechner.- 2.3 Multimedia.- 2.4 Die globale Vernetzung.- 2.5 Virtual Reality.- 2.6 Neuroinformatik und Neurobionik.- 2.7 Künsdiche Intelligenz.- 2.8 Resümee.- 3 Die Ökonomie der virtuellen Gesellschaft.- 3.1 Konzentration und Monopolisierung.- 3.2 Virtuelles Unternehmen.- 3.3 Virtuelle Distribution.- 3.4 Virtuelles Produkt.- 3.5 Virtuelles Geld.- 3.6 Virtuelle Betriebsorganisation.- 3.7 Resümee.- 4 Die Sozialstruktur der virtuellen Gesellschaft.- 4.1 Das Ende der Arbeit.- 4.2 Politische Soziologie der sozialen Ungleichheit.- 4.3 Sektorale Strukturveränderungen.- 4.4 Umbruch des Wertschöpfungssystems.- …