Die frühen Liberalen waren Enthusiasten. Sie sahen sich als Bannerträger der Freiheit, des Fortschritts und einer vernunftgemäßen Staatsordnung an. Der Forderung nach unbeschränkter Volksherrschaft standen sie mit Argwohn gegenüber. Stattdessen kämpften sie für ein System politischer Stellvertretung, in dem gebildete und weitblickende Repräsentanten den Willen des Volkes verkörpern sollten. Aus diesem Idealbild gingen die Institutionen des modernen Rechtsstaates hervor. Welche kulturellen Voraussetzungen flossen in sie ein? Was davon hat noch Bestand? In seiner faszinierenden Kulturgeschichte des Frühliberalismus geht Albrecht Koschorke der auch heute wieder drängenden Frage nach, wie sich kollektives Handeln auf Rationalität und Zukunftsfähigkeit hin orientieren kann.



Autorentext
Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz sowie Extraordinary Professor an der University of Pretoria, Südafrika. Im Suhrkamp Verlag erschien von ihm zuletzt Hegel und wir. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2013.
Titel
Souveränität der Vernunft
Untertitel
Die kulturellen Anfänge des Liberalismus | Kleine Geschichte des Liberalismus vor seinem Sieg
EAN
9783518786178
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.38 MB
Anzahl Seiten
168
Auflage
Originalausgabe
Lesemotiv