Anno 2.600 v. Chr., als längst vergessene Herrscher regierten und die Zeiten rau und düster erschienen, wachte noch eine uralte Ordnung über die Welt. Magie floss frei, heilend wie zerstörend, gebunden allein an das Gleichgewicht. Doch als ihr Hüter Maelcor Dúnraith begann, diese Macht für sich zu beanspruchen, geriet alles ins Wanken. Aus dem Schatten heraus erwählte die Magie sechs Menschen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Einen Grenzwächter zwischen Wald und Welt, einen Verwalter der Mauern, einen Richter voller Zorn und Gerechtigkeit, einen gebundenen Druiden der Schwüre, einen Wanderer der Nebel und einen Mann, der mehr wusste, als er je preisgeben sollte. Gemeinsam wurden sie zu den neuen Hütern der Magie. Unsterblich, verbunden und verantwortlich. Doch Hüter zu sein bedeutete nicht immer, auch geliebt und verehrt zu werden. Während sie versuchten, Maß und Ordnung zurückzubringen, wendeten sich Menschen gegen sie, alte Fehden brachen auf und Maelcor begann, die Wahrheit neu zu formen. Zwischen Vertrauen, Zweifel, Macht und Schuld mussten die Sechs entscheiden, was sie bereit waren zu opfern und ob sie dem Vermächtnis standhalten konnten, das ihnen auferlegt wurde. "Das Vermächtnis der Hüter: Ein neues Zeitalter" ist ein Fantasyroman über Verantwortung, Versuchung und der Frage, ob Macht jemals gerecht getragen werden kann.
Autorentext
Schon in meiner Jugend begann ich, Gedichte und Kurzgeschichten für Familie und Freunde zu verfassen. Das Schreiben war lange ein stilles Hobby, ein Ort für Gedanken und Bilder, die sich in meinem Kopf formten und nach Ausdruck suchten. Im Jahr 2024 verstarb meine Mutter und hinterließ ein beinahe fertiges Manuskript für eine Kindergeschichte. Ihr großer Traum war es, dieses Buch zu veröffentlichen und ihre Geschichte mit vielen begeisterten Kindern zu teilen. Diesen Traum wird sie nicht mehr selbst verwirklichen können. Ihr unvollendetes Werk wurde für mich zum Wendepunkt. Es gab mir den Impuls, eine Geschichte, die ich seit vielen Jahren in mir trage, endlich aufzuschreiben und zu veröffentlichen - nicht irgendwann, sondern bewusst zu Lebzeiten. Schon immer haben mich Magie, alte Sagen und mythische Welten fasziniert. Werke wie Der Herr der Ringe, Der Hobbit und Harry Potter haben meine Begeisterung für epische Erzählungen geprägt. Während ich mich zunächst intensiv für das alte Ägypten interessierte, zog mich später besonders die keltische Welt mit ihren Druiden, Steinkreisen, Runen und Symbolen in ihren Bann. Ich sehe mich als Mischung aus analytischem Denker und intuitivem Erzähler. Verantwortung, Gleichgewicht, Zielstrebigkeit, Familie und Vertrauen sind Werte, die nicht nur mein Leben, sondern auch meine Geschichten bestimmen. Für mich gilt der Leitsatz: Wenn ich es mir vorstellen kann, kann ich es auch formulieren. Ich schreibe, um etwas Bleibendes zu schaffen, vielleicht auch, um etwas zu verarbeiten. Vor allem aber, um Leser zu berühren, ihnen einen befriedigenden Abschluss zu schenken und zugleich die Neugier auf mehr zu wecken. Denn die Geschichte ist mit dem ersten Buch noch nicht zu Ende, sondern bildet den Auftakt für eine ganze Reihe.