In den 1960er Jahren wollte der Psychologe Harry Harlow die Mechanismen der klinischen Depression erforschen. Seine Methoden waren von solch beispielloser Grausamkeit, dass sie heute in keinem Labor der Welt mehr denkbar wären. In seinem sogenannten "Pit of Despair" isolierte er neugeborene Rhesusaffen für Monate in winzigen, dunklen Stahltrichtern, um sie systematisch in den Wahnsinn zu treiben. Dieses ungeschönte Sachbuch dekonstruiert die sadistische Ära der psychologischen Verhaltensforschung. Es zeigt auf, wie Harlows Erkenntnisse zwar paradoxerweise halfen, die Wichtigkeit emotionaler Mutter-Kind-Bindungen zu beweisen, der Preis dafür aber die methodische Folter hunderter Primaten war. Wir beleuchten den enormen öffentlichen Aufschrei, den diese Experimente auslösten. Das Werk dokumentiert, wie Harlows Exzesse den direkten Auslöser für die Gründung der modernen Tierrechtsbewegung und die sofortige Einführung strikter ethischer Richtlinien für Tierversuche in den USA bildeten. Stellen Sie sich den moralischen Abgründen der Wissenschaft. Erfahren Sie, wie die psychologische Forschung ihre Seele verkaufte, um die Liebe zu definieren.
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