The financial crisis has once again brought up the question of the role of the state in a market economy and especially in what way the state should interfere with the so-called financial markets. This study examines how potential reforms of the national supervisory structure are determined by the Basic Law.

Die Finanzkrise und die spätestens seit 2010 einsetzende Eurokrise haben die Frage nach der Rolle des Staates in einer Marktwirtschaft im Allgemeinen und auf den Finanzmärkten im Besonderen wieder auf die Tagesordnung der gesellschaftlichen Diskussion gesetzt. Der "laisser-faire-Kapitalismus" der Finanzmärkte steht zunehmend in der Kritik, das richtige Maß staatlicher Intervention und deren Ausgestaltung im Einzelnen bleiben aber umstritten. Alexander Thiele untersucht in diesem Zusammenhang erstmals umfassend den grundgesetzlichen Rahmen für mögliche nationale Reformen der staatlichen Finanzaufsicht. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass der nationale Gesetzgeber insoweit nur wenigen konkreten verfassungsrechtlichen Vorgaben unterliegt. Dieser hat mithin einen weiten Spielraum für die Ausgestaltung "seiner" Aufsicht, der auch durch europäische und internationale Regelungen kaum begrenzt wird.

Autorentext
is Professor of Constitutional Theory and Public Law, in particular Constitutional and European Law, at the Faculty of Law of BSP Business and Law School in Berlin.
Titel
Finanzaufsicht
Untertitel
Der Staat und die Finanzmärkte
EAN
9783161529238
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
4.65 MB
Anzahl Seiten
637
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