Die Frage nach der Eigenständigkeit des Ästhetischen ist ein Schlüsselproblem in der aktuellen Debatte. Ein wichtiger Referenzpunkt bleibt dabei die Kritik der Urteilskraft, gilt doch Kant bis heute als einer der entschiedensten Gegner einer Vereinnahmung des Ästhetischen durch Theorie. Mit dem Bild eines freien Spiels der Erkenntnisvermögen macht er einen Vorschlag, der durch seine intuitive Plausibilität besticht. Dieses Buch fragt nach der argumentativen Berechtigung für den Spielbegriff und unternimmt eine Auseinandersetzung mit Kant, die über die Brüche seines Texts nicht hinweggeht. Was das Spiel in der Ästhetik soll, so die These der Interpretation, kann sich erst in einem größeren systematischen Rahmen, unter voller Berücksichtigung der praktizistischen Tendenz in Kants Ansatz klären.
Autorentext
Autorentext
Alexander Wachter, Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Titel
Das Spiel in der Ästhetik
Untertitel
Systematische Überlegungen zu Kants "Kritik der Urteilskraft"
Autor
EAN
9783110202793
Format
PDF
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.41 MB
Anzahl Seiten
236
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