Amos Oz war nicht nur Autor und Lehrer, sondern auch ein brillanter Literaturkritiker. Anhand der Anfänge von zehn Romanen und Kurzgeschichten aus zwei Jahrhunderten bietet er eine Reihe aufschlussreicher Analysen darüber, wie Autoren eine Verbindung zu ihren Lesern herstellen und sie in die fiktive Welt ihrer Werke hineinziehen. Dabei liefert Oz prägnante Einblicke in Werke von Fontane, Tschechow, Kafka, Carver, García Márquez, Morante u. a. Eine gelungene Verschmelzung von Literaturkritik und kreativem Schreiben, in der der Autor selbst zum Kritiker wird und so die Subtilität und Kunstfertigkeit des fiktionalen Schreibens offenbart.
Autorentext
Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren und starb am 28. Dezember 2018 in Tel Aviv. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now) und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Sein bekanntestes Werk Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert.
Titel
So fangen die Geschichten an
Autor
Übersetzer
EAN
9783518787151
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
21.04.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.25 MB
Anzahl Seiten
170
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv
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