Der Regisseur Edward Truman hat seinen skandalumwitterten Film kurz vor der Premiere zurückgezogen und an einem geheimen Ort versteckt. Der Hinweis einer alten Schauspielerin führt Justus, Peter und Bob, die drei Detektive aus Rocky Beach, zu Trumans Grundstück. Doch dieses ist umgeben von einem undurchdringlichen Heckenlabyrinth. Die Kombinationsfähigkeit der drei ??? wird auf eine harte Probe gestellt. Rätselhafte Götterstatuen scheinen den Weg durch den Irrgarten zu weisen. Doch irgendjemand legt falsche Spuren, sodass die Detektive die Orientierung verlieren. Wo ist der Ausgang aus dem Labyrinth der Götter?
Klappentext
Leseprobe
In hohem Bogen
Seine Beine schmerzten. Der Atem ging keuchend. Die heiße Luft brannte in seinen Lungen. Peter hielt den Blick starr auf den schwarzen Asphalt gerichtet, über den die breiten Reifen seines Mountainbikes hinwegrollten. Der Schweiß rann unter seinem Helm hervor und über sein Gesicht. Sein T-Shirt war klitschnass. Der Gegner war direkt hinter ihm. Peter hörte seinen Atem und das Surren der Kette. Er blickte auf. Die Luft flimmerte in der Hitze und spiegelte nicht vorhandene Pfützen auf die heiße Straße. Noch dreihundert Meter, dann hatte er die Bergkuppe erreicht.
"Ich krieg dich! Ich krieg dich!", ächzte sein Verfolger und schob sich Zentimeter für Zentimeter näher heran.
"Niemals, Bob!" Peter schaltete einen Gang hoch, richtete sich im Sattel auf und strampelte mit aller Kraft, um seinen Vorsprung zu vergrößern. Hinter diesem Berg lag die letzte Abfahrt, das Ortsschild ›Rocky Beach‹ im Tal war die Ziellinie. Als er die Kuppe erreichte, tauchte das kleine kalifornische Küstenstädtchen vor ihm auf, dahinter glitzerte der Pazifik im Rot der untergehenden Sonne. Der Ort war noch eine Meile entfernt. Jetzt kam der Endspurt! Peter schaltete ein paar Gänge höher, beugte sich tief über den Lenker und sauste den Berg hinab. Ein Blick auf den Tacho ließ ihn siegessicher lächeln. Siebenundzwanzig Meilen pro Stunde und das Gefälle würde noch stärker werden. Das schaffte Bob nie! Peter würde beweisen, dass er auf dem Mountainbike schneller war als Bob mit seinem Rennrad, und damit die Wette gewinnen: Ein Rieseneisbecher stand auf dem Spiel!
Doch plötzlich tauchte Bob neben Peter auf und schob sich langsam an ihm vorbei an die Spitze. "He!", rief der Zweite Detektiv empört und achtete einen Moment nicht auf die Straße. Als er wieder hinsah, raste ein großer Stein vom kiesbestreuten Straßenrand aus auf ihn zu. Peter riss den Lenker herum und geriet ins Schleudern. Die Bremsen blockierten die Räder, doch er rutschte über den Kies weiter. Wie in Zeitlupe kippte das Rad. Peter versuchte, sich abzufangen, aber er war zu schnell. Der Hinterreifen knallte gegen den Stein, flog in die Höhe und Peter wurde aus dem Sattel geschleudert. Er stürzte und schlitterte über die Kieselsteine. Den Schmerz spürte er schon gar nicht mehr. Die Welt versank in Dunkelheit und einem dornigen Gebüsch.
Kaltes Wasser, das in sein Gesicht klatschte, riss ihn aus der Bewusstlosigkeit. Alles tat ihm weh. Sein Gesicht brannte. Ein stechender Schmerz im Handgelenk. Über ihm schwebte Bobs besorgtes Gesicht.
"War ich lange weg?", brachte Peter hervor.
"Nur ein paar Sekunden. Willkommen im Diesseits. Tut dir was weh?"
"Alles. Wenn ich deinen Gesichtsausdruck richtig deute, wundert dich das nicht, stimmt's?"
Bob nickte. "Du siehst ziemlich mitgenommen aus."
"Ich fühle mich auch so." Peter richtete sich auf. Der Schmerz zuckte durch seinen ganzen Körper. "Aua."
"Dein halbes Gesicht ist aufgeschürft. Wir müssen das sofort reinigen, sonst entzündet es sich. Kannst du aufstehen?"
"Wird schon gehen." Ächzend erhob Peter sich, klopfte den Staub von seiner Kleidung und blickte an sich hinunter. Das T-Shirt war zerrissen und seine Arme und Beine sahen aus, als hätte man sie ausgiebig mit Sandpapier bearbeitet. Die Haut brannte wie Feuer. Kein Wunder: Mehrere kleine Kiesel steckten in den offenen Wunden.
"Meine Güte, Peter! Du hast mir wirklich einen Schrecken eingejagt!"
"Und ich mir erst", stammelte Peter. Er war noch ganz wacklig auf den Beinen. "Gut,
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Der Regisseur Edward Truman hat seinen skandalumwitterten Film kurz vor der Premiere zurückgezogen und an einem geheimen Ort versteckt. Der Hinweis einer alten Schauspielerin führt Justus, Peter und Bob, die drei Detektive aus Rocky Beach, zu Trumans Grundstück. Doch dieses ist umgeben von einem undurchdringlichen Heckenlabyrinth. Die Kombinationsfähigkeit der drei ??? wird auf eine harte Probe gestellt. Rätselhafte Götterstatuen scheinen den Weg durch den Irrgarten zu weisen. Doch irgendjemand legt falsche Spuren, sodass die Detektive die Orientierung verlieren. Wo ist der Ausgang aus dem Labyrinth der Götter?
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In hohem Bogen
Seine Beine schmerzten. Der Atem ging keuchend. Die heiße Luft brannte in seinen Lungen. Peter hielt den Blick starr auf den schwarzen Asphalt gerichtet, über den die breiten Reifen seines Mountainbikes hinwegrollten. Der Schweiß rann unter seinem Helm hervor und über sein Gesicht. Sein T-Shirt war klitschnass. Der Gegner war direkt hinter ihm. Peter hörte seinen Atem und das Surren der Kette. Er blickte auf. Die Luft flimmerte in der Hitze und spiegelte nicht vorhandene Pfützen auf die heiße Straße. Noch dreihundert Meter, dann hatte er die Bergkuppe erreicht.
"Ich krieg dich! Ich krieg dich!", ächzte sein Verfolger und schob sich Zentimeter für Zentimeter näher heran.
"Niemals, Bob!" Peter schaltete einen Gang hoch, richtete sich im Sattel auf und strampelte mit aller Kraft, um seinen Vorsprung zu vergrößern. Hinter diesem Berg lag die letzte Abfahrt, das Ortsschild ›Rocky Beach‹ im Tal war die Ziellinie. Als er die Kuppe erreichte, tauchte das kleine kalifornische Küstenstädtchen vor ihm auf, dahinter glitzerte der Pazifik im Rot der untergehenden Sonne. Der Ort war noch eine Meile entfernt. Jetzt kam der Endspurt! Peter schaltete ein paar Gänge höher, beugte sich tief über den Lenker und sauste den Berg hinab. Ein Blick auf den Tacho ließ ihn siegessicher lächeln. Siebenundzwanzig Meilen pro Stunde und das Gefälle würde noch stärker werden. Das schaffte Bob nie! Peter würde beweisen, dass er auf dem Mountainbike schneller war als Bob mit seinem Rennrad, und damit die Wette gewinnen: Ein Rieseneisbecher stand auf dem Spiel!
Doch plötzlich tauchte Bob neben Peter auf und schob sich langsam an ihm vorbei an die Spitze. "He!", rief der Zweite Detektiv empört und achtete einen Moment nicht auf die Straße. Als er wieder hinsah, raste ein großer Stein vom kiesbestreuten Straßenrand aus auf ihn zu. Peter riss den Lenker herum und geriet ins Schleudern. Die Bremsen blockierten die Räder, doch er rutschte über den Kies weiter. Wie in Zeitlupe kippte das Rad. Peter versuchte, sich abzufangen, aber er war zu schnell. Der Hinterreifen knallte gegen den Stein, flog in die Höhe und Peter wurde aus dem Sattel geschleudert. Er stürzte und schlitterte über die Kieselsteine. Den Schmerz spürte er schon gar nicht mehr. Die Welt versank in Dunkelheit und einem dornigen Gebüsch.
Kaltes Wasser, das in sein Gesicht klatschte, riss ihn aus der Bewusstlosigkeit. Alles tat ihm weh. Sein Gesicht brannte. Ein stechender Schmerz im Handgelenk. Über ihm schwebte Bobs besorgtes Gesicht.
"War ich lange weg?", brachte Peter hervor.
"Nur ein paar Sekunden. Willkommen im Diesseits. Tut dir was weh?"
"Alles. Wenn ich deinen Gesichtsausdruck richtig deute, wundert dich das nicht, stimmt's?"
Bob nickte. "Du siehst ziemlich mitgenommen aus."
"Ich fühle mich auch so." Peter richtete sich auf. Der Schmerz zuckte durch seinen ganzen Körper. "Aua."
"Dein halbes Gesicht ist aufgeschürft. Wir müssen das sofort reinigen, sonst entzündet es sich. Kannst du aufstehen?"
"Wird schon gehen." Ächzend erhob Peter sich, klopfte den Staub von seiner Kleidung und blickte an sich hinunter. Das T-Shirt war zerrissen und seine Arme und Beine sahen aus, als hätte man sie ausgiebig mit Sandpapier bearbeitet. Die Haut brannte wie Feuer. Kein Wunder: Mehrere kleine Kiesel steckten in den offenen Wunden.
"Meine Güte, Peter! Du hast mir wirklich einen Schrecken eingejagt!"
"Und ich mir erst", stammelte Peter. Er war noch ganz wacklig auf den Beinen. "Gut,
Titel
Die drei ??? Labyrinth der Götter (drei Fragezeichen)
Autor
Schöpfer
EAN
9783440141892
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
10 bis 13 Jahre
Hersteller
Herausgeber
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.09 MB
Anzahl Seiten
126
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
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