Die drei ??? übernehmen ihren 100sten Fall! In drei spannenden Bänden sind sie dem Geheimnis der Toteninsel auf der Spur. Eine große Herausforderung für die Detektive. Weswegen sie gut beraten sind, die Hilfe alter Wegbegleiter anzunehmen, um Das Rätsel der Sphinx (Teil 1) zu lösen. Doch plötzlich ist Peter verschwunden und auch Das vergessene Volk (Teil 2) kann Justus und Bob bei ihrer Suche nicht weiterhelfen. Erst Der Fluch der Gräber (Teil 3) führt die drei ??? auf eine heiße Spur. Teil 3 der Jubiläumstrilogie.
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Die rätselhaften Bilder
Eine ohrenbetäubende Explosion.
Eins.
Eine Druckwelle erschütterte die ganze Insel, zerriss meterdicke Felsschichten und ließ die Erde in Wellen aufbrechen.
Zwei.
Felsbrocken rasten wie Geschosse durch die Luft und bohrten sich ins aufgewühlte Erdreich. Hochgeschleuderte Steine regneten herab.
Drei.
Schreiende Menschen. Schreie der Angst, des Schmerzes, des Todes. Die Welt ging unter.
Vier.
Auf all das wartete Peter, während er die Sekunden zählte. Doch nichts davon geschah.
Fünf. Sechs. Sieben. Acht. Noch immer schützte er seinen Kopf mit den Armen und drückte seinen Körper so flach wie möglich auf den Boden. Es musste jeden Moment losgehen. Jetzt! Jetzt!
Einundzwanzig. Irgendwas stimmte nicht. Entweder hatte er seine Uhr falsch abgelesen oder... Peter wagte es, den Kopf ein Stück zu heben und einen Blick auf seine Sportuhr zu werfen. Es gab keinen Zweifel, die fünf Minuten waren längst um. Und es hatte keine Explosion gegeben. Jedenfalls keine, die so nennenswert gewesen wäre, dass er sie hier oben bemerkt hatte.
Wo waren die anderen? Der Zweite Detektiv blickte sich um. Es war noch Nacht, aber Mond und Sterne erhellten den Kraterkessel genug, um die umliegende Umgebung erkennen zu können. Niemand war zu sehen. Dann tauchte Justus' Kopf hinter einem Felsen am Kraterhang auf. Justus sah verstört aus. Er war offenbar genauso irritiert wie Peter, gab ihm jedoch ein Zeichen, unten zu bleiben. Vielleicht hatte der Zünder ein paar Sekunden Verspätung.
Sie waren eine Minute über die Zeit. Eineinhalb Minuten. Nichts geschah.
"Ihr verfluchten Burschen! Verarschen kann ich mich allein! Was wird hier gespielt?" Juan. Wer sonst. Er krabbelte aus seiner Deckung in einer kleinen Mulde heraus, klopfte sich den Staub von der Kleidung und stapfte wütend auf Peter zu.
"Vorsicht!", rief Peter. "Die Bombe muss jeden Moment hochgehen!"
"Bombe!", schnaubte Juan. "Es gibt keine Bombe! Oder hast du was gehört?"
"Ich habe sie gesehen", antwortete Peter und wies auf den Boden. "Da unten."
"Gar nichts hast du! Du hast mit dem Verräter gemeinsame Sache gemacht! Dir werd ich's zeigen, Bürschchen!" Juan schien Peter beim Hemdkragen packen zu wollen, doch Peter trug kein Hemd mehr. Also griff sein Gegner kurzerhand nach Peters Kehle.
"He!", brüllte Peter. "Spinnen Sie jetzt komplett?"
"Juan!" Professor Phoenix kam vom oberen Rand des Kraters zurück. "Ich sage es Ihnen zum letzten Mal: Lassen Sie den Jungen in Frieden!"
"Sehen Sie denn nicht, was hier passiert, Professor? Diese Burschen -"
"Haben sicherlich nichts mit der Verschwörung zu tun, die Sie hinter allem und jedem vermuten."
"Und was macht Sie da so sicher?"
"Mein Instinkt. Und mein gesunder Menschenverstand. Machen Sie doch Ihre Augen auf, Juan: Diese Jungs sind höchstens sechzehn Jahre alt. Glauben Sie ernsthaft, Mr Hadden würde drei Teenager losschicken, um Sie oder mich auszuspionieren?"
"So. Und wie erklären Sie sich dann das, was gerade geschehen ist? Eine Bombe! Dass ich nicht lache! Ich kann Ihnen sagen, was die drei vorhatten: Sie haben uns aus der Anlage rausgelockt, das steckt dahinter!"
Nun kam auch Justus aus seinem Versteck und gesellte sich zu den anderen. "Das ist nicht wahr. Es gibt wirklich eine Bombe. Olin hat sie an Bord der 'Explorer' hierher geschmuggelt."
"Aber warum geht sie nicht hoch?", rief Peter. "Warum passiert denn nichts?"
"Was ist da unten geschehen, Justus?", fragte Phoenix. "Was befindet sich hinter der Panzertür? Und was hat Olin getan?"
Der Erste Detektiv erzählte die ganze Geschichte. "Wir wissen immer noch nicht, welches Geheimnis hinter dieser Anlage steckt. Nur eines ist sicher: Sie ist viel, viel größer, als wir angenommen hatten. Ich glaube nicht, dass wir auch nur eine Ahnung davon haben, wie groß. Es gibt so v
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Die rätselhaften Bilder
Eine ohrenbetäubende Explosion.
Eins.
Eine Druckwelle erschütterte die ganze Insel, zerriss meterdicke Felsschichten und ließ die Erde in Wellen aufbrechen.
Zwei.
Felsbrocken rasten wie Geschosse durch die Luft und bohrten sich ins aufgewühlte Erdreich. Hochgeschleuderte Steine regneten herab.
Drei.
Schreiende Menschen. Schreie der Angst, des Schmerzes, des Todes. Die Welt ging unter.
Vier.
Auf all das wartete Peter, während er die Sekunden zählte. Doch nichts davon geschah.
Fünf. Sechs. Sieben. Acht. Noch immer schützte er seinen Kopf mit den Armen und drückte seinen Körper so flach wie möglich auf den Boden. Es musste jeden Moment losgehen. Jetzt! Jetzt!
Einundzwanzig. Irgendwas stimmte nicht. Entweder hatte er seine Uhr falsch abgelesen oder... Peter wagte es, den Kopf ein Stück zu heben und einen Blick auf seine Sportuhr zu werfen. Es gab keinen Zweifel, die fünf Minuten waren längst um. Und es hatte keine Explosion gegeben. Jedenfalls keine, die so nennenswert gewesen wäre, dass er sie hier oben bemerkt hatte.
Wo waren die anderen? Der Zweite Detektiv blickte sich um. Es war noch Nacht, aber Mond und Sterne erhellten den Kraterkessel genug, um die umliegende Umgebung erkennen zu können. Niemand war zu sehen. Dann tauchte Justus' Kopf hinter einem Felsen am Kraterhang auf. Justus sah verstört aus. Er war offenbar genauso irritiert wie Peter, gab ihm jedoch ein Zeichen, unten zu bleiben. Vielleicht hatte der Zünder ein paar Sekunden Verspätung.
Sie waren eine Minute über die Zeit. Eineinhalb Minuten. Nichts geschah.
"Ihr verfluchten Burschen! Verarschen kann ich mich allein! Was wird hier gespielt?" Juan. Wer sonst. Er krabbelte aus seiner Deckung in einer kleinen Mulde heraus, klopfte sich den Staub von der Kleidung und stapfte wütend auf Peter zu.
"Vorsicht!", rief Peter. "Die Bombe muss jeden Moment hochgehen!"
"Bombe!", schnaubte Juan. "Es gibt keine Bombe! Oder hast du was gehört?"
"Ich habe sie gesehen", antwortete Peter und wies auf den Boden. "Da unten."
"Gar nichts hast du! Du hast mit dem Verräter gemeinsame Sache gemacht! Dir werd ich's zeigen, Bürschchen!" Juan schien Peter beim Hemdkragen packen zu wollen, doch Peter trug kein Hemd mehr. Also griff sein Gegner kurzerhand nach Peters Kehle.
"He!", brüllte Peter. "Spinnen Sie jetzt komplett?"
"Juan!" Professor Phoenix kam vom oberen Rand des Kraters zurück. "Ich sage es Ihnen zum letzten Mal: Lassen Sie den Jungen in Frieden!"
"Sehen Sie denn nicht, was hier passiert, Professor? Diese Burschen -"
"Haben sicherlich nichts mit der Verschwörung zu tun, die Sie hinter allem und jedem vermuten."
"Und was macht Sie da so sicher?"
"Mein Instinkt. Und mein gesunder Menschenverstand. Machen Sie doch Ihre Augen auf, Juan: Diese Jungs sind höchstens sechzehn Jahre alt. Glauben Sie ernsthaft, Mr Hadden würde drei Teenager losschicken, um Sie oder mich auszuspionieren?"
"So. Und wie erklären Sie sich dann das, was gerade geschehen ist? Eine Bombe! Dass ich nicht lache! Ich kann Ihnen sagen, was die drei vorhatten: Sie haben uns aus der Anlage rausgelockt, das steckt dahinter!"
Nun kam auch Justus aus seinem Versteck und gesellte sich zu den anderen. "Das ist nicht wahr. Es gibt wirklich eine Bombe. Olin hat sie an Bord der 'Explorer' hierher geschmuggelt."
"Aber warum geht sie nicht hoch?", rief Peter. "Warum passiert denn nichts?"
"Was ist da unten geschehen, Justus?", fragte Phoenix. "Was befindet sich hinter der Panzertür? Und was hat Olin getan?"
Der Erste Detektiv erzählte die ganze Geschichte. "Wir wissen immer noch nicht, welches Geheimnis hinter dieser Anlage steckt. Nur eines ist sicher: Sie ist viel, viel größer, als wir angenommen hatten. Ich glaube nicht, dass wir auch nur eine Ahnung davon haben, wie groß. Es gibt so v
Titel
Die drei ??? Toteninsel, Band 3: Der Fluch der Gräber (drei Fragezeichen)
Untertitel
Der 100. Fall
Autor
Schöpfer
Editor
EAN
9783440143544
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
10 bis 13 Jahre
Hersteller
Herausgeber
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.23 MB
Anzahl Seiten
128
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
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