Ausgehend von den philosophischen und epistemologischen Grundlagen erläutert André Sassenfeld das Aufkommen des relationalen Paradigmas in der Psychoanalyse. Vor diesem Hintergrund werden detailliert die wesentlichen klinischen Prinzipien relationaler analytischer Psychotherapie untersucht: der analytische Rahmen, die Positionierungen von Therapeut oder Therapeutin sowie klinische Ziele und Aufgaben.

»Dieses Buch wird für all jene von großem Nutzen sein, die relationale Psychoanalyse lehren und praktizieren, wofür es notwendig ist, immer auch Lernender zu bleiben, für alle, die dabei sind, sich auf das Wissen und die Praxis dieser psychoanalytischen Perspektive einzulassen, und für alle, die auch, wenn sie die hier präsentierte Sichtweise nicht teilen, sie doch in einer einführenden, gewissenhaften Annäherung kennenlernen möchten.« Juan Francisco Jordán

Autorentext
André Sassenfeld ist Psychotherapeut in freier Praxis, Universitätsdozent an der Universidad de Chile, Gründungsmitglied des Study Center for Relational Body Psychotherapy und Mitglied der International Association for Relational Psychoanalysis and Psychotherapy sowie des Vorstandes ihres chilenischen Ablegers. Er lebt und arbeitet in Santiago de Chile. Stand: Januar 2014

Inhalt
Inhalt Danksagung Vorwort Vorwort zur deutschen Ausgabe I. Einleitung II. Das relationale Paradigma: Erkenntnistheoretische und philosophische Übergänge Von der Moderne zur Postmoderne und zur Komplexität Die phänomenologische Wende: Erfahrung, Kontext und System Andere philosophische und erkenntnistheoretische Entwicklungen: Hermeneutik und Konstruktivismus III. Neue Verständnisformen des Unbewussten, der Motivation und der psychotherapeutischen Situation Relationale Matrix und intersubjektives System: Beziehungszusammenhänge der subjektiven Erfahrung Neue Verständnisformen des Unbewussten: Unbewusst, nicht bewusst, implizit Bedeutungswandlung des Motivationsbegriffs Relationale Perspektiven auf die psychotherapeutische Situation IV. Grundlegende Prinzipien der relationalen Psychotherapie Über das Wesen der relationalen Psychotherapie Patient, Psychotherapeut und therapeutischer Rahmen in der relationalen Psychotherapie Die empathisch-introspektive Methode im Kontext der klinischen Praxis Relationale Psychotherapie als zweite Chance emotionaler Entwicklung Relationale Psychotherapie als hermeneutischer Dialog, der emotionales Verständnis sucht Möglichkeiten der Teilnahme des Psychotherapeuten in der relationalen Psychotherapie Epistemologische, theoretisch-klinische und klinische Positionierungen des Psychotherapeuten Über psychotherapeutische Ziele und Aufgaben V. Abschließende Gedanken Anhang I. Die philosophische Hermeneutik Hans-Georg Gadamers und ihre Beziehung zur Praxis der Psychotherapie Von der klassischen zur philosophischen Hermeneutik Das authentische Gespräch: Bedingungen und Kennzeichen Der Prozess des Verstehens: Ereignis, Vorurteil und Horizontverschmelzung Sich verstehend unterhalten, sich unterhaltend verstehen II. Enactments: Eine relationale Perspektive auf Beziehung, Handlung und Unbewusstes Abschied von Übertragung und Gegenübertragung? Die Neubewertung des Stellenwertes der Handlung in der Psychotherapie Einige begriffliche Aspekte des enactment I: Definitionen und einige Überlegungen Einige begriffliche Aspekte des enactment II: Reflexionen über einige Kontroversen Einige klinische Aspekte des enactment I: Überlegungen zum Erkennen des enactment Einige klinische Aspekte des enactment II: Überlegungen zur klinischen Handhabung Abschließende Kommentare Literatur
Titel
Relationale Psychotherapie
Untertitel
Grundlagen und klinische Prinzipien
EAN
9783837968989
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
4.52 MB
Anzahl Seiten
362
Auflage
1. Auflage 2015
Lesemotiv