Seit 1956 ist Österreich aktives Mitglied im Europarat der europäischen Institution, die Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit schützt und wegweisende Standards für die Einigung Europas setzt. Trotzdem bleibt seine Bedeutung in Österreich oft im Schatten der EU.
Dieses essential gibt politisch Interessierten einen kompakten Überblick, wie der Europarat Politik und Rechtsordnung in Österreich prägt und damit das tägliche Leben der Menschen direkt beeinflusst. Es beleuchtet historische Hintergründe, den engagierten österreichischen Beitrag seit 70 Jahren, institutionelle Verflechtungen und aktuelle Herausforderungen. So wird deutlich, warum der Europarat für Österreichs demokratische Zukunft unverzichtbar ist.
Erinnert an die Bedeutung der europäischen Wertegemeinschaft für Österreich seit 1956 Informiert über die gegenwärtige institutionelle Mitwirkung Österreichs in den Institutionen des Europarats Beleuchtet den Stand der Teilhabe Österreichs an den über 200 völkerrechtlichen Verträgen des Europarats
Autorentext
Dr. Andreas N. Ludwig ist Senior Lecturer für Internationale Beziehungen an der KU Eichstätt-Ingolstadt (Deutschland) und Lektor für Europapolitik an der Fachhochschule Kärnten (Österreich). Der Politikwissenschaftler und Historiker ist Autor verschiedener Publikationen zum Europarat, darunter „Deutschland im Europarat" (mit Birte Wassenberg, Université de Strasbourg, Frankreich). Er ist Mitglied des Open Council of Europe Academic Network.
Inhalt
Österreich und Europas Einigung jenseits der EU.- Institutionelle Mitwirkung Österreichs im Europarat.- Österreichs Teilhabe am gemeinsamen Rechtsraum des Europarats.- Österreich und die Europäische Menschenrechtskonvention.- Fazit: Österreichs Zukunft braucht den Europarat.