Ann Petry zeigt in »Country Place« universale menschliche Abgründe: Bosheit, Bigotterie, Gier, Rachsucht, Klassenkonflikte.
Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petrys Roman über Idealisierung und Desillusionierung und über menschliche Abgründe. Ein kleiner Ort in Connecticut: Johnnie kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Kleinstadt ist nicht das Idyll, zu dem Johnnie sie in seiner Sehnsucht gemacht hat ebenso wenig wie Glory die wunderbare Ehefrau ist, die Johnnie in ihr sehen wollte, wie er nach und nach erkennen muss. Johnnie empfindet sich nicht nur als Kriegsveteran, sondern auch als Veteran »des nicht enden wollenden Kampfes zwischen denen, die zu Hause blieben, und denen, die weggingen«. Das Städtchen Lennox ist klatschsüchtig, böswillig und dünkelhaft. Es pflegt seine Verachtung für alles Fremde: das schwarze Dienstmädchen Neola, der portugiesische Gärtner, der jüdische Anwalt und die irischen Katholiken der Stadt gelten als »anders« und nicht dazugehörig. Ann Petry zeigt, was passiert, wenn alle Fassaden bröckeln und ein großer Teil der Einwohner von Lennox sich als menschlich mies, intolerant, reaktionär oder gierig entpuppen. Bis auf wenige Ausnahmen: Johnnie und die alte Mrs. Gramby. Diese beiden ordnen ihr Leben oder das Leben ihrer Mitmenschen neu und besser... »Berechnung, Untreue, Ehebruch, versuchter Mord, plötzlicher Tod und eine Reihe von überraschenden Erbschaften, die die Dinge mehr oder weniger in Ordnung bringen das sind einige der vorherrschenden Themen, die in Country Place behandelt werden.« Richard Sullivan, New York Times, 1947 Erstmals auf Deutsch. Übersetzt von Pieke Biermann.
• Der Roman spielt an einem Ort in Connecticut, angelehnt an die Kleinstadt, in der Petry aufwuchs dort lebten insgesamt nur fünf schwarze Familien in einer weiß geprägten Umgebung. • Eine der wichtigsten afroamerikanischen Autorinnen, übersetzt von Pieke Biermann. • Gerrit Bartels, Tagesspiegel, März 2020 über Biermanns preisgekrönte »Oreo«-Übersetzung: »Biermann hat mit ihrer flüssigen, die Eigenheiten des Originals trotzdem bewahrenden Übersetzung eine tatsächlich herkulische Leistung vollbracht.« • Ann Petry hat das Potenzial, ebenso wie James Baldwin neu entdeckt zu werden. • Fulminantes Presseecho auf »The Street«. Zum Beispiel Ulrich Rüdenauer, WDR 3: »The Street ist eine eindrucksvolle Wiederentdeckung, ein großartig erzählter und psychologisch vielschichtiger Roman. Man würde ihn gerne als historische Beschreibung einer überkommenen Gesellschaft lesen. Aber die Probleme, die darin der Protagonistin nach und nach Glauben und Zuversicht rauben, sind bei allen Fortschritten von der Zeit noch keineswegs überholt worden.« • Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petry verhandelt universale Themen: Klassenkonflikte, Entfremdung, Idealisierung und Desillusionierung, menschliche Abgründe.
Autorentext
Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit der Frage, was es bedeutet, afroamerikanisch bzw. weiß zu sein, sowie mit Rassismus in all seinen Facetten. The Street war der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte.
Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petrys Roman über Idealisierung und Desillusionierung und über menschliche Abgründe. Ein kleiner Ort in Connecticut: Johnnie kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Kleinstadt ist nicht das Idyll, zu dem Johnnie sie in seiner Sehnsucht gemacht hat ebenso wenig wie Glory die wunderbare Ehefrau ist, die Johnnie in ihr sehen wollte, wie er nach und nach erkennen muss. Johnnie empfindet sich nicht nur als Kriegsveteran, sondern auch als Veteran »des nicht enden wollenden Kampfes zwischen denen, die zu Hause blieben, und denen, die weggingen«. Das Städtchen Lennox ist klatschsüchtig, böswillig und dünkelhaft. Es pflegt seine Verachtung für alles Fremde: das schwarze Dienstmädchen Neola, der portugiesische Gärtner, der jüdische Anwalt und die irischen Katholiken der Stadt gelten als »anders« und nicht dazugehörig. Ann Petry zeigt, was passiert, wenn alle Fassaden bröckeln und ein großer Teil der Einwohner von Lennox sich als menschlich mies, intolerant, reaktionär oder gierig entpuppen. Bis auf wenige Ausnahmen: Johnnie und die alte Mrs. Gramby. Diese beiden ordnen ihr Leben oder das Leben ihrer Mitmenschen neu und besser... »Berechnung, Untreue, Ehebruch, versuchter Mord, plötzlicher Tod und eine Reihe von überraschenden Erbschaften, die die Dinge mehr oder weniger in Ordnung bringen das sind einige der vorherrschenden Themen, die in Country Place behandelt werden.« Richard Sullivan, New York Times, 1947 Erstmals auf Deutsch. Übersetzt von Pieke Biermann.
• Der Roman spielt an einem Ort in Connecticut, angelehnt an die Kleinstadt, in der Petry aufwuchs dort lebten insgesamt nur fünf schwarze Familien in einer weiß geprägten Umgebung. • Eine der wichtigsten afroamerikanischen Autorinnen, übersetzt von Pieke Biermann. • Gerrit Bartels, Tagesspiegel, März 2020 über Biermanns preisgekrönte »Oreo«-Übersetzung: »Biermann hat mit ihrer flüssigen, die Eigenheiten des Originals trotzdem bewahrenden Übersetzung eine tatsächlich herkulische Leistung vollbracht.« • Ann Petry hat das Potenzial, ebenso wie James Baldwin neu entdeckt zu werden. • Fulminantes Presseecho auf »The Street«. Zum Beispiel Ulrich Rüdenauer, WDR 3: »The Street ist eine eindrucksvolle Wiederentdeckung, ein großartig erzählter und psychologisch vielschichtiger Roman. Man würde ihn gerne als historische Beschreibung einer überkommenen Gesellschaft lesen. Aber die Probleme, die darin der Protagonistin nach und nach Glauben und Zuversicht rauben, sind bei allen Fortschritten von der Zeit noch keineswegs überholt worden.« • Ebenso zeitlos wie »The Street«: Ann Petry verhandelt universale Themen: Klassenkonflikte, Entfremdung, Idealisierung und Desillusionierung, menschliche Abgründe.
Autorentext
Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit der Frage, was es bedeutet, afroamerikanisch bzw. weiß zu sein, sowie mit Rassismus in all seinen Facetten. The Street war der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte.
Titel
Country Place
Untertitel
Roman
Autor
Übersetzer
EAN
9783312012251
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Anzahl Seiten
320
Lesemotiv
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