Rosafarbene Slips, babyblau gefärbtes Achselhaar, Schmollmünder auf Selfies: Was sich nach Männerphantasien anhört, ist bei Netzkünstlerinnen feministisches Statement. Sie betreten damit den Kampfplatz um das »richtige« Bild der Frau, das in den Sozialen Medien nicht nur metaphorisch zur Debatte steht. Handelt eine Frau emanzipatorisch, wenn sie sich beim Stillen zeigt oder reduziert sie damit sich selbst und andere Frauen auf die Mutterrolle? Bestätigt ein "Girl Power"-T-Shirt die Rolle des naiven kleinen Mädchens oder stellt es sie infrage? Die Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prägnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frühen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phänomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.
Autorentext
Annekathrin Kohout, geboren 1989, ist Kultur- und Medienwissenschaftlerin. Als freie Autorin schreibt sie über Popkultur, Internetphänomene und Kunst. Sie ist Herausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift "Pop. Kultur und Kritik" sowie Mitglied der Forschungsstelle Populäre Kulturen an der Universität Siegen.
Zusammenfassung
Eine britische Herzogin, die Stunden nach der Geburt gestylt mit Ihrem Baby posiert. Ein Supermodel, das wahrend der Arbeit stillt - der Feminismus hat durch eigens fur die Sozialen Medien entwickelte Bildformen eine neue Dynamik erfahren. Erstmals geht es nicht nur darum, traditionelle Rollenmuster kritisch zu analysieren, sondern bestehende Schonheitsnormen und Korperideale zu verandern. Rosafarbene Slips, babyblau gefrbtes Achselhaar, Schmollmnder auf Selfies: Was sich nach Mnnerphantasien anhrt, ist bei Netzknstlerinnen feministisches Statement. Sie betreten damit den Kampfplatz um das "e;richtige"e; Bild der Frau, das in den Sozialen Medien nicht nur metaphorisch zur Debatte steht. Handelt eine Frau emanzipatorisch, wenn sie sich beim Stillen zeigt - oder reduziert sie damit sich selbst und andere Frauen auf die Mutterrolle? Besttigt ein "e;Girl Power"e;-T-Shirt die Rolle des naiven kleinen Mdchens - oder stellt es sie infrage?Die Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prgnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frhen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phnomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.
Autorentext
Annekathrin Kohout, geboren 1989, ist Kultur- und Medienwissenschaftlerin. Als freie Autorin schreibt sie über Popkultur, Internetphänomene und Kunst. Sie ist Herausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift "Pop. Kultur und Kritik" sowie Mitglied der Forschungsstelle Populäre Kulturen an der Universität Siegen.
Zusammenfassung
Eine britische Herzogin, die Stunden nach der Geburt gestylt mit Ihrem Baby posiert. Ein Supermodel, das wahrend der Arbeit stillt - der Feminismus hat durch eigens fur die Sozialen Medien entwickelte Bildformen eine neue Dynamik erfahren. Erstmals geht es nicht nur darum, traditionelle Rollenmuster kritisch zu analysieren, sondern bestehende Schonheitsnormen und Korperideale zu verandern. Rosafarbene Slips, babyblau gefrbtes Achselhaar, Schmollmnder auf Selfies: Was sich nach Mnnerphantasien anhrt, ist bei Netzknstlerinnen feministisches Statement. Sie betreten damit den Kampfplatz um das "e;richtige"e; Bild der Frau, das in den Sozialen Medien nicht nur metaphorisch zur Debatte steht. Handelt eine Frau emanzipatorisch, wenn sie sich beim Stillen zeigt - oder reduziert sie damit sich selbst und andere Frauen auf die Mutterrolle? Besttigt ein "e;Girl Power"e;-T-Shirt die Rolle des naiven kleinen Mdchens - oder stellt es sie infrage?Die Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prgnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frhen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phnomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.
Titel
Netzfeminismus
Untertitel
Digitale Bildkulturen
Autor
EAN
9783803142511
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
4.36 MB
Anzahl Seiten
80
Lesemotiv
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