Max und Hanna, zwei ungleiche Geschwister, finden nach einem schmerzhaften Ereignis wieder zueinander. Max, verschlossen und rastlos, flüchtet sich in sein außergewöhnliches Hobby und gerät auf einer Reise durch Frankreich in Momente, die ihn erschüttern und seine Sicht auf das Leben verändern. Hanna dagegen ist warmherzig und trägt die Sehnsucht in sich, die zersplitterte Familie doch noch zu heilen. Gleichzeitig wünscht sie sich den Mut, endlich offen zu ihrer großen Liebe zu stehen: Carla, der Mensch, der ihr Herz schon lange festhält. Gemeinsam stellen sich Max und Hanna ihrer Vergangenheit, den schmerzhaften Fragen und ungesagten Wahrheiten - um zu erkennen, dass manche Wunden verblassen, wenn man den Menschen findet, der einen versteht, und einen Ort, der sich nach Zuhause anfühlt.
Autorentext
Die Autorin Bärbel Maiberger wurde 1954 geboren und stammt aus Mühlacker im Enzkreis. Die ehemalige Verwaltungsbeamtin ist seit 2005 als selbstständige Lehrerin für "Deutsch als Fremdsprache" tätig und beschäftigt sich auch privat mit den unterschiedlichsten Formen der Literatur. Sie hat bereits zahlreiche Gedichtbände, Kurzprosa, Haiku und Aphorismen veröffentlicht und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Preisträgerin des XIV Gedichtwettbewerbs 2011 der Bibliothek für deutschsprachige Gedichte, Abdruck und Vertonung des Gedichts. Zudem erhielt sie 2008 den Sonderpreis beim Literaturwettbewerb Skulpturenweg Kaufbeuren. Sie blickt außerdem auf zwei Studioaufnahmen zur Vertonung ihrer Gedichte zurück. Auch das Ehrenamt nimmt einen entscheidenden Platz im Leben der Autorin ein. Sie engagiert sich seit dem Jahr 2016 im örtlichen Freundeskreis "Asyl". Bärbel Maiberger ist verheiratet und Mutter dreier Kinder.