Ein Chemielaborant, der in einem überalterten Dorf im Harz nach der Liebe sucht - und eine Eule findet. Ein Manager, der als ein guter Erwachsener in Hotelzimmern liegt und von den Sünden seiner Jugend heimgesucht wird. Ein Housesitter, der ein Sofa versaut, einen Baum tötet und eine Minderjährige verführt. Sie alle heißen Benjamin. Sie alle irren umher. Durch Wälder und Tierparks, über Familienfeiern und Vorortstraßen. Nach seinem vielgelobten Prosadebüt "Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland" zeigt Benjamin Maack nun in "Monster" erneut, mit welcher Konsequenz und Überzeugungskraft er erzählen kann. Spannend, provokant - und manchmal ungeheuer witzig.

"In den Erzählungen seines Buchs steht kein Wort zu viel, jeder Satz am rechten Ort. Als rüttelte man einem Eimer Steine so lange, bis sich nichts mehr bewegt. Wie Raymond Carver es beherrschte, der große Mann der amerikanischen Kurzgeschichte. Oder Hubert Selby. Maack schreibt nicht überheblich und altklug, wie viele seiner jungen Kollegen. Er will keine Welt erklären, kein Lebensgefühl. Seine Geschichten zeigen tote Winkel, die zuvor wenige betreten haben. Maacks Motive sind zerstörerisch, bedrohlich und traurig. Seine Geschichten sind voller Krankheit und Tod."Nur weil Dinge schrecklich sind, können sie doch Poesie haben", sagt er." ZEIT

Autorentext

Benjamin Maack
*1978 in Winsen an der Luhe, lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Hamburg.

Titel
Monster
EAN
9783938539958
ISBN
978-3-938539-95-8
Format
E-Book (epub)
Herausgeber
Veröffentlichung
01.02.2012
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.82 MB
Anzahl Seiten
192
Jahr
2012
Untertitel
Deutsch
Lesemotiv