Bergisches Land, um 1900. Nach Jahren in der Ferne kehrt Henriette in ihre Heimat zurück. Die junge Sängerin kommt auf Einladung von Maria Zanders, die seit dem frühen Tod ihres Mannes die Papierfabrik der Familie führt und sich daneben als kunstsinnige Mäzenin beweist. Sie war diejenige, die einst Henriette Talent im Werkschor entdeckte und ihr damit die Tür zu einer Welt öffnete, die dem Arbeiterkind sonst verschlossen geblieben wäre. Als die Weihe des Altenberger Doms bevorsteht, dessen Restaurierung Maria tatkräftig unterstützt hat, wird die engagierte Unternehmerin mehr denn je zur zentralen Kraft - nicht zuletzt für Henriette, die mit Klassenunterschieden und der Frage nach Zugehörigkeit ringt ...
Ein Roman über weibliche Stärke, gesellschaftlichen Wandel und eine außergewöhnliche Frau, deren Spuren bis heute sichtbar sind
Lebendig geschriebenes Porträt einer fast vergessenen Frau
Für Leserinnen und Leser von Romanbiografien wie DIE KÖNIGIN VON DER RUHR und LEHRERIN EINER NEUEN ZEIT
Autorentext
Birgit Ebbert ist freie Autorin und lebt im Ruhrgebiet. Seit ihrer Dissertation über Erich Kästner ist sie fasziniert von der deutschen Geschichte, was sich in ihren zahlreichen Werken widerspiegelt. In Kurzgeschichten und Romanen zeigt sie, dass hinter Geschichte immer auch individuelle Biografien stecken. Dabei liegen ihr besonders starke Frauen, die von der Geschichtsschreibung vergessen wurden, am Herzen.