Die 1936/37 von den bedeutenden Zuger Architekten Alois Stadler und Walter F. Wilhelm errichtete Kirche Gut Hirt gilt als Arbeiterkirche. Infolge der Industrialisierung mit starkem Bevölkerungswachstum entstand sie im sich neu herausbildenden Arbeiterquartier Neustadt ausserhalb der Stadt Zug. 1944 wurde sie Zentrum einer neu gegründeten Pfarrei und damit zur Pfarrkirche. In der präzisen Setzung, den radikal schlichten Volumen und Formen und durch die neue Bauweise aus Eisenbeton ist die Kirche mitsamt den Nebengebäuden ganz dem Stil des Neuen Bauens verpflichtet. Sie steht in ihrer architektonischen Ausgestaltung beispielhaft für den Aufbruch in die Moderne und reflektiert eindrücklich Zuger Industrie-, Sozial- und Kulturgeschichte.
Inhalt
Die politische Gemeinde Zug und Siedlungsentwicklung
- Ort und Geschichte
- Die Neustadt
Die Pfarrkirche Gut Hirt
- Vorgeschichte und Baugeschichte
- Das Ensemble
-- Das Pfarrhaus
-- Das Kirchgemeindehaus
- Die Kirche
-- Äusseres
--- Werke
-- Inneres
--- Werke
--- Glasfenster
--- Orgel
--- Glocken
-- Die Marienkapelle (Taufkapelle)
-- Die Krypta (Unterkirche)
-- Kirchenschatz
- Architekturhistorische Einordnung
Würdigung
Anhang