Technische Innovationen besitzen eine gesellschaftspolitische Dimension. Mit der Durchdringung vieler Lebensbereiche mit Technik und technischen Infrastruk- ren, wird die Frage In welcher Gesellschaft wollen wir leben? zunehmend - gleich auch eine Frage nach den Technologien und Techniken, die die wünsche- werte gesellschaftliche Zukunft begünstigen oder behindern. Eine in den letzten gut dreißig Jahren gewachsene öffentliche Aufmerksamkeit für die negativen wie auch die positiven Folgen des technologischen Wandels für Mensch, Gesellschaft und Umwelt hat bei vielen individuellen wie organisierten gesellschaftlichen - teuren zu der Auffassung geführt, dass man den technischen Wandel nicht sich selbst überlassen dürfe bzw. den zumeist ökonomisch motivierten innovierenden Unternehmen , sondern dass es als eine gesellschaftspolitische Aufgabe anzu- hen sei, gesellschaftlich unerwünschte technische Entwicklungen zu verhindern oder sogar mehr noch: den technischen Wandel in gesellschaftlich wünschensw- te Richtungen zu lenken. Vielfach ist das dergestalt wahrgenommene gesellschaftspolitische Erfordernis der Steuerung des technologischen Wandels als eine primär staatliche Aufgabe aufgefasst worden, speziell also als eine Aufgabe der staatlichen Forschungs- und Technologiepolitik. Von einem einfachen Steuerungsoptimismus hat man sich - bei allerdings zumeist längst verabschiedet, und es sind Konzepte entwickelt w- den, die dem komplexen Zusammenwirken heterogener Akteure, Idee, Interessen und Ressourcen im Prozess technischer Innovation besser Rechnung tragen. - sondere Aufmerksamkeit gilt dabei in der Wissenschaft wie in der Politik dem aus dem Ansatz des Constructive Technology Assessment hervorgegangenen K- zept des Transition Managementund dessen zentraler Komponente: dem Konzept des strategischen Nischenmanagements.
Zur Analyse gesellschaftspolitisch motivierter Innovation
Vorwort
Zur Analyse gesellschaftspolitisch motivierter Innovation
Autorentext
Dipl.-Soz. tech. Carla Ilten ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin.
Klappentext
Zivilgesellschaftliche Akteure protestieren nicht nur gegen neue, unliebsame Technologie, sie sind auch eine Quelle soziotechnischer Innovation. So werden in Bürgersolarvereinen, Open-Source-Software-Gemeinschaften und Gemeinschaftsfunknetzen Innovationen entwickelt und gefördert. Doch was sind die spezifischen Eigenschaften dieser Innovationsprozesse, welche Möglichkeiten der Steuerung gibt es und wie groß sind ihre Chancen auf Diffusion? Um diese Fragen zu beantworten und zivilgesellschaftliche Innovationstätigkeiten theoretisch abzugrenzen, kontrastiert Carla Ilten zwei nischenbasierte Ansätze der neueren Techniksoziologie: Der normativ transitionsorientierte Ansatz des Strategischen Nischenmanagements aus dem Programm des Constructive Technology Assessment bildet die Grundlage für die Entwicklung und die Abgrenzung des Sozialen Nischenmanagements. Am empirischen Fall eines Gemeinschaftsfunknetzes in Chicago wird gezeigt, wie mit Hilfe der Konzepte die Innovationstätigkeiten zivilgesellschaftlicher Akteure analysiert werden können.
Das Buch wendet sich an SoziologInnen mit dem Schwerpunkt Techniksoziologie, an InnovationsforscherInnen sowie an PolitikwissenschaftlerInnen und TechnikaktivistInnen.
Inhalt
Nischenmanagement durch zivilgesellschaftliche Akteure.- Ein Fall von Sozialem Nischenmanagement: das Wireless Community Networks-Projekt.- Schlussbetrachtung.
Zur Analyse gesellschaftspolitisch motivierter Innovation
Vorwort
Zur Analyse gesellschaftspolitisch motivierter Innovation
Autorentext
Dipl.-Soz. tech. Carla Ilten ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin.
Klappentext
Zivilgesellschaftliche Akteure protestieren nicht nur gegen neue, unliebsame Technologie, sie sind auch eine Quelle soziotechnischer Innovation. So werden in Bürgersolarvereinen, Open-Source-Software-Gemeinschaften und Gemeinschaftsfunknetzen Innovationen entwickelt und gefördert. Doch was sind die spezifischen Eigenschaften dieser Innovationsprozesse, welche Möglichkeiten der Steuerung gibt es und wie groß sind ihre Chancen auf Diffusion? Um diese Fragen zu beantworten und zivilgesellschaftliche Innovationstätigkeiten theoretisch abzugrenzen, kontrastiert Carla Ilten zwei nischenbasierte Ansätze der neueren Techniksoziologie: Der normativ transitionsorientierte Ansatz des Strategischen Nischenmanagements aus dem Programm des Constructive Technology Assessment bildet die Grundlage für die Entwicklung und die Abgrenzung des Sozialen Nischenmanagements. Am empirischen Fall eines Gemeinschaftsfunknetzes in Chicago wird gezeigt, wie mit Hilfe der Konzepte die Innovationstätigkeiten zivilgesellschaftlicher Akteure analysiert werden können.
Das Buch wendet sich an SoziologInnen mit dem Schwerpunkt Techniksoziologie, an InnovationsforscherInnen sowie an PolitikwissenschaftlerInnen und TechnikaktivistInnen.
Inhalt
Nischenmanagement durch zivilgesellschaftliche Akteure.- Ein Fall von Sozialem Nischenmanagement: das Wireless Community Networks-Projekt.- Schlussbetrachtung.
Titel
Strategisches und soziales Nischenmanagement
Untertitel
Zur Analyse gesellschaftspolitisch motivierter Innovation
Autor
EAN
9783531916293
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
17.11.2010
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.83 MB
Anzahl Seiten
123
Lesemotiv
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