Geld oder Leben - der zweite Auftrag des knallharten Schutzengels Connor Reeves!
Kidnapper haben auf hoher See die Jacht eines schwerreichen australischen Medienmoguls geentert und dessen Töchter in ihre Gewalt gebracht. Nun wollen sie ein Lösegeld in Millionenhöhe erpressen. Sie ahnen jedoch nicht, dass der so harmlos wirkende 14-Jährige, der sich ebenfalls an Bord befindet, in Wahrheit ein ausgebildeter Elitekämpfer ist. Plötzlich haben sie ein Problem. Denn Connor Reeves hat nicht die Absicht, klein beizugeben. Der zweite Auftrag in seiner Laufbahn als Bodyguard erweist sich als Duell auf Leben und Tod ...

Erfolgsgarant Chris Bradford liefert mit 'Bodyguard' kugelsichere Action kombiniert mit explosiven Showdowns.

Chris Bradford praktiziert als Autor, was er selbst »Method Writing« nennt: Für seine Arbeit an der Bodyguard-Serie belegte er einen Kurs als Personenschützer und ließ sich als professioneller Bodyguard ausbilden. Und für die Soul Hunters Trilogie reiste er um die ganze Welt, um die in der Geschichte beschriebenen Kulturen aus nächster Nähe kennen zu lernen. Er lebte mit den Shona in Zimbabwe, wanderte auf dem Inka-Trail und meditierte mit buddhistischen Mönchen tief in den japanischen Bergen. Seine Bücher wurden in über 25 Sprachen übersetzt und erhielten mehr als 35 Jugendbuchpreise und -nominierungen. Chris Bradford lebt in England mit seinen beiden Söhnen.



Autorentext
Chris Bradford praktiziert als Autor, was er selbst »Method Writing« nennt: Für seine Arbeit an der »Bodyguard«-Serie belegte er einen Kurs als Personenschützer und ließ sich als professioneller Bodyguard ausbilden. Seine Bücher wurden in über 25 Sprachen übersetzt und erhielten mehr als 35 Jugendbuchpreise und -nominierungen. Chris Bradford lebt mit seinen beiden Söhnen in England.

Leseprobe

KAPITEL 6

»Es sind weibliche Klienten - du weißt, wie du dich zu verhalten hast, nicht wahr, Connor?«, sagte Charley mit einem bedeutungsvollen Seitenblick in seine Richtung.

Die anderen verstanden die Bemerkung nicht, weil sie den Hintergrund nicht kannten, aber Connor wusste genau, was Charley meinte: den Kuss, bei dem sie ihn und Alicia überrascht hatte. Als Alicias Buddyguard hätte er diese Linie nicht überschreiten dürfen - obwohl er streng genommen bei diesem kleinen, intimen Ereignis von seinen Pflichten als Buddyguard bereits entbunden gewesen war. Aber Charley hatte offenbar nicht vor, ihn diesen Zwischenfall vergessen zu lassen.

»Und weil es zwei Klienten sind«, fuhr Charley fort, ohne auf die verwunderten Blicke der anderen zu achten, »hat Colonel Black beschlossen, bei dieser Mission zwei Bodyguards einzusetzen.«

Im Raum wurde es absolut still, während das Team diese Information verdaute. Niemand hatte damit gerechnet, dass es notwendig würde, einen zweiten Buddyguard einzusetzen. Obwohl es bei zwei Klienten natürlich nur logisch erschien, wenn man effektiv für ihre Sicherheit sorgen wollte.

Alle Blicke richteten sich auf den Colonel. Jason setzte sich erwartungsvoll aufrecht. Marc, der genauso gierig auf den Auftrag war, lehnte sich im Gegensatz zu Jason lässig zurück, als interessierte ihn die Sache nicht besonders. Ling nagte voller Spannung an der Unterlippe, während sich Amir mit seinem Stuhl so weit nach vorn lehnte, dass er jeden Augenblick umzukippen drohte. Nur Richie kaute gelangweilt auf den Fingernägeln herum; ihm war klar, dass er nicht in Betracht kam, weil er gerade erst von einer Mission zurückgekehrt war. So sehr Connor auch die anderen Teammitglieder schätzte, er hoffte doch, dass der Colonel Amir einsetzen würde. Er wusste, dass sich sein Freund verzweifelt nach dem ersten Auftrag sehnte, damit auch er endlich das geflügelte Ehrenabzeichen verliehen bekam.

Colonel Black ließ sie nicht lange im Unklaren. »Ling, du bist Buddyguard Nummer zwei.«

»Ja!«, rief Ling und stieß triumphierend die Faust in die Höhe.

Jason und Ling tauschten einen freundschaftlichen Fauststoß. »Gratuliere. Hol schon mal den scharfen Bikini raus.«

»Dachte, ich könnte mir deinen ausleihen«, witzelte Ling und zwinkerte ihm zu.

Mittlerweise hatte Amir still ausgeatmet und war in seinen Stuhl zurückgesunken wie ein Ballon, aus dem die Luft abgelassen wurde.

Connor lächelte seinem Freund aufmunternd zu. »Keine Angst, es gibt immer ein nächstes Mal«, flüsterte er ihm zu.

Amir nickte ohne rechte Überzeugung.

Aber inzwischen war auch der zweite Teil dessen, was der Colonel gesagt hatte, bei Ling angekommen. Ihre freudige Miene ging in Stirnrunzeln über. »Sir ... Nummer zwei?«

Der Colonel hob eine Augenbraue. »Hast du ein Problem damit?«

»Ähm ... natürlich nicht«, antwortete Ling und lächelte Connor entschuldigend zu. »Aber das ist jetzt schon meine dritte Mission, und ich dachte ...«

»Ihr habt genau die gleiche Verantwortung für den Schutz der beiden Klientinnen«, fiel ihr der Colonel ins Wort. »Aber bei einer Mission muss es immer eine eindeutige Befehlshierarchie geben. Amir, bitte informiere das Team über die Gefahrenlage ... Amir?«

Amir blickte leicht verwirrt auf. Offenbar hatte er die Enttäuschung noch nicht verkraftet. Er ging zum Rednerpult und verband sein Tablet mit dem Beamer, wobei er sich ein bisschen mehr Zeit als nötig nahm, vermutlich um seine Enttäuschung zu verbergen. Schließlich räusperte er sich und las, fast ohne aufzublicken, von seinen Notizen ab.

»Ich fange mit dem Vater der Klientinnen an: Maddox Sterling. Fünfzig Jahre alt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Fourth Estate Corporation, des größten Medienkonzerns in Australien.«

Ein silberhaariger Mann in perfekt geschnittenem Maßanzug erschien auf dem Monitor.

»Das Unternehmen u

Titel
Bodyguard - Das Lösegeld
Untertitel
Band 2
Übersetzer
EAN
9783641150884
ISBN
978-3-641-15088-4
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
12 bis 18 Jahre
Hersteller
Veröffentlichung
13.07.2015
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.23 MB
Anzahl Seiten
480
Jahr
2015
Untertitel
Deutsch
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
Lesemotiv