1930 ist der Zwergplanet Pluto plötzlich aus dem Nichts entstanden. Klingt nach Quatsch? Ist es auch! Ähnlich verhält es sich mit Debatten um gehäufte Diagnosen von Autismus. Nur weil mittlerweile immer mehr erwachsene Menschen eine Diagnose erhalten, bedeutet dies nicht, dass plötzlich mehr autistische Personen existieren. Gerade Frauen sind z. B. jahrzehntelang systematisch durchs Raster gefallen, und bis heute halten sich hartnäckig Begriffe wie »weiblicher Autismus«. In seinem Buch beleuchtet Christian Kißler neben den Ursachen für Spätdiagnosen auch den aktuellen Stand der Diagnosekriterien für Autismus und die Frage, wie es nach der Diagnose weitergeht.

Für autistische Personen, Angehörige und Interessierte

Eine authentische und wissenschaftlich fundierte Perspektive

Hochaktuelles Thema, das durch gesellschaftliche Debatten neue Relevanz erlangt



Autorentext
Christian Kißler ist Autist und setzt sich aus diversen Perspektiven mit dem Thema Autismus auseinander: beruflich als Autor, Wissenschaftler und Dozent, aber ebenso persönlich, denn Autismus prägt alle Lebensbereiche. Auch auf Social Media klärt Christian über Neurodivergenz auf und setzt sich für ein differenziertes Verständnis von Autismus ein.
Titel
Plötzlich autistisch?
Untertitel
Zwischen Diagnose, Masking und neuem Selbstverständnis von Christian Kißler
EAN
9783818900403
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.42 MB
Anzahl Seiten
224
Auflage
1. Aufl. 2026
Lesemotiv