Als Literat der Kurzform ist Christian Morgenstern bis heute den meisten für seine komische Lyrik bekannt. Das posthum veröffentlichte Werk Stufen lässt dagegen einen Blick auf seine nachdenkliche Seite zu. Der von Nietzsche und Schopenhauer inspirierte Dichter legt in seine Aphorismen all die Hoffnung, den Weltschmerz und die Fragen an die Wirklichkeit. Die Gedanken des Poeten reichen von Themen wie Literatur und Sprache über Ethik bis zu Lebensweisheiten. Morgenstern trägt damit seine Ansichten, Zweifel und Gesellschaftskritik zu Tage, die in prägnanten Aussagen und Anschauungen für all jene zugänglich bleiben, die selbst einen kritischen Blick auf das Leben und die Geschichte werfen wollen.
Autorentext
Christian Morgenstern (18711914) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Als Kind einer Malerfamilie begann er schon in jungen Jahren scherzhafte Gedichte zu schreiben. Die Gedichtsammlung Galgenlieder (1905) zählt zu seinen größten Erfolgen. Neben komischer Lyrik veröffentlichte er auch ernste Dichtung, die Inhalte wie Melancholie und Einsamkeit thematisierte.
Leseprobe
»Wie ist jede aber auch jede Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird.« »Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben, ein größeres noch ist, bei dem, den wir lieben, immer neue Tiefen zu entdecken, die uns immer mehr die Unergründlichkeit seiner Natur nach ihrer göttlichen Seite hin offenbaren.« »Was wir in unsern neueren Büchern von der bisherigen Entwicklung der menschlichen Gesellschaft vor uns haben, ist vor allem eins: gewaschene Geschichte. Der natürliche Duft und Brodem der Dinge dürfte uns schlechtweg ersticken.« »Ich kann ungeklärte Verhältnisse einfach nicht ertragen. Warum können die Menschen nicht offen gegeneinander sein? Reine Luft zwischen uns!«
Inhalt
Inhalt Autobiographische Notiz Aphorismen Natur Kunst Literatur Sprache Zeitkritisches Theater Lebensweisheit · Ethisches In me ipsum Erziehung · Selbsterziehung Psychologisches Erkennen Weltbild Anstieg Episode, Tagebuch eines Mystikers Am Tor
Autorentext
Christian Morgenstern (18711914) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller. Als Kind einer Malerfamilie begann er schon in jungen Jahren scherzhafte Gedichte zu schreiben. Die Gedichtsammlung Galgenlieder (1905) zählt zu seinen größten Erfolgen. Neben komischer Lyrik veröffentlichte er auch ernste Dichtung, die Inhalte wie Melancholie und Einsamkeit thematisierte.
Leseprobe
»Wie ist jede aber auch jede Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird.« »Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben, ein größeres noch ist, bei dem, den wir lieben, immer neue Tiefen zu entdecken, die uns immer mehr die Unergründlichkeit seiner Natur nach ihrer göttlichen Seite hin offenbaren.« »Was wir in unsern neueren Büchern von der bisherigen Entwicklung der menschlichen Gesellschaft vor uns haben, ist vor allem eins: gewaschene Geschichte. Der natürliche Duft und Brodem der Dinge dürfte uns schlechtweg ersticken.« »Ich kann ungeklärte Verhältnisse einfach nicht ertragen. Warum können die Menschen nicht offen gegeneinander sein? Reine Luft zwischen uns!«
Inhalt
Inhalt Autobiographische Notiz Aphorismen Natur Kunst Literatur Sprache Zeitkritisches Theater Lebensweisheit · Ethisches In me ipsum Erziehung · Selbsterziehung Psychologisches Erkennen Weltbild Anstieg Episode, Tagebuch eines Mystikers Am Tor
Titel
Stufen
Untertitel
Aphorismen und Tagebuchnotizen
Autor
Editor
EAN
9783843806725
Format
E-Book (epub)
Genre
Digitaler Kopierschutz
frei
Anzahl Seiten
256
Größe
H20mm
Lesemotiv
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