Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: voll befr. (12 Punkte), Heinrich-Heine-Universitt Dsseldorf (Juristische Fakultt), Veranstaltung: Wahlfachseminar Strafrecht: Strafrechtsgeschichte in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet werden soll hier die Gesetzgebungsttigkeit auf dem Gebiet des Strafrechts, die sich in der Weimarer Zeit abgespielt hat. Die zeitlichen Grenzen sollen der Zusammenbruch des Kaiserreiches und das Ermchtigungsgesetz der Nationalsozialisten darstellen. Dabei sollen die Hintergrnde und politischen Zusammenhnge deutlich gemacht werden. Die Gesetzgebung war zunchst von den wirren der Nachkriegszeit bestimmt, in der es galt die wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen in den Griff zu bekommen. Die Folgezeit war einerseits bestimmt von umfangreichen Reformarbeiten, die aber hier ausgespart bleiben sollen, ebenso, wie das JGG und prozerechtliche nderungen. Lediglich im Falle der Geldstrafengesetze erscheint die Reformarbeit in diesem Zusammenhang. Die kurzen Freiheitsstrafen werden zurckgedrngt. Andererseits nimmt die politische Strafgesetzgebung breiten Raum ein. Amnestien verschaffen den jeweiligen Parteigngern Straffreiheit, auf der anderen Seite werden zum Schutz der Republik Straftatbestnde ausgeweitet, die Strafbarkeit in bedenklicher Weise vorverlegt, sogar noch vor das Versuchsstadium.

Titel
Strafgesetzgebung in der Weimarer Republik
EAN
9783638218719
ISBN
978-3-638-21871-9
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
30.09.2003
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.39 MB
Anzahl Seiten
23
Jahr
2003
Untertitel
Deutsch
Auflage
1