Mit dem Wandel der Arbeitswelt hin zu einer projektifizierten Wissensökonomie sind forcierte Formen unternehmerischer Subjektivität und veränderte Tätigkeitsprofile verbunden. Diese bringen neuartige Karriere-Spielarten mit sich, die nicht selten paradoxe Imperative in sich bergen und die Akteure mit enormen Herausforderungen konfrontieren. Die karrierewirksame Darstellung der eigenen Person ist dabei als Prämisse für den beruflichen Aufstieg unabdingbar. In einem fort gilt es, sich mittels einer gekonnten Eindrucksmanipulation (gegebenenfalls medial) selbst zu inszenieren. Die geforderte Praxis der eigenen Sichtbarmachung rückt auch das Geschlecht der Akteure in den Vordergrund. Hier zeigt die Analyse: Auf subtile Weise unterminieren die vermeintlich progressiven Bewertungs- und Beurteilungsmaßstäbe der Wissensökonomie den propagierten Anspruch einer geschlechtergerechten Arbeitswirklichkeit.

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Vorwort
Paradoxien und Geschlechterfallen in der Wissensökonomie

Autorentext
Prof. Dr. phil. Christiane Funken lehrt Kommunikations- und Mediensoziologie sowie Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin.
Alexander Stoll M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Technischen Universität Berlin.
Sinje Hörlin M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln.


Inhalt
Wandel von Arbeit - Karriere - Bewährungsproben - Forschungshistorie und angewandte Methoden
Titel
Die Projektdarsteller: Karriere als Inszenierung
Untertitel
Paradoxien und Geschlechterfallen in der Wissensökonomie
EAN
9783531933757
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
28.06.2011
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
8.22 MB
Anzahl Seiten
227
Auflage
2011
Lesemotiv