Unter den Begriff Cybercrime werden Straftaten gefasst, die mittels Informationstechnologie und IT-Strukturen begangen werden. Diese Delikte sind durch eine Vielzahl, vor dem Hintergrund der technischen Entwicklung stark wandelbarer, Tatbegehungsformen gekennzeichnet. Das mannigfache Spektrum dieser Phänomene umfasst: die Botnetzkriminalität; den verbrecherischen Einsatz von Malware, Ransomware oder Scareware; Phishing, Pharming und Skimming; NFC-Betrug; Cybermobbing und Cybergrooming sowie vielfältige Formen strafbarer Urheberrechtsverletzungen.
Die Darstellung dieser und weiterer Spielarten der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Cybercrime und ihre strafrechtliche Beurteilung bilden den Ausgangspunkt dieses Studienbriefs. In den nachfolgenden Kapiteln stehen die Ermittlungsmöglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden durch die Computerforensik und die Informationsgewinnung in Netzwerken im Fokus, gefolgt von Handlungsanweisungen zur polizeilichen Bekämpfung der Internetkriminalität im sog. Ersten Angriff. In einem Ausblick wird zudem auf den ermittlungstechnischen Einsatz von Big-Data-Technologie aufmerksam gemacht.
Als Einführungswerk richtet sich die Schrift in erster Linie an Praktiker, die einen Neueinstieg in die Materie suchen, sowie an Polizeibeamte in Ausbildung und Studium.
Prof. Dr. Frank Braun
Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere Eingriffsrecht an der Hochschule für Polizei- und Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (Abteilung Gelsenkirchen/Hagen). Im Nebenamt lehrt er IT-Recht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit resultieren zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zu sicherheitsrechtlichen Themen im Schnittbereich von IT-, Datenschutz- und Verfassungsrecht.
frank.braun@hspv.nrw.de
Christoph Keller, Polizeidirektor
Seit 2014 hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW (Abteilung Münster). Im Nebenamt ist er tätig beim Landesamt für Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) NRW in der Fortbildung der Spezialeinheiten (Rechtliche Aspekte der Verdeckten Datenerhebung) und zu disziplinarrechtlichen Fragestellungen. Aus diesen Tätigkeiten resultieren zahlreiche Beiträge zu polizeilichen Themen, zuletzt: Keller, Basislehrbuch Kriminalistik, Hilden 2019; Keller, Persönlichkeitsrecht von Polizeibeamten, Hilden 2019.
christoph.keller@hspv.nrw.de
Prof. Dr. Jan Dirk Roggenkamp
Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Polizei- und Ordnungsrecht, an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Dort lehrt er unter anderem Polizeirecht sowie Datenschutz- und IT-Sicherheitsrecht. Zudem ist der Autor Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg im Masterstudiengang Informationsrecht.
jan.roggenkamp@hwr-berlin.de
Autorentext
Prof. Dr. Frank Braun Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere Eingriffsrecht an der Hochschule für Polizei- und Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (Abteilung Gelsenkirchen/Hagen). Im Nebenamt lehrt er IT-Recht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit resultieren zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zu sicherheitsrechtlichen Themen im Schnittbereich von IT-, Datenschutz- und Verfassungsrecht. frank.braun@hspv.nrw.de Christoph Keller, Polizeidirektor Seit 2014 hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW (Abteilung Münster). Im Nebenamt ist er tätig beim Landesamt für Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) NRW in der Fortbildung der Spezialeinheiten (Rechtliche Aspekte der Verdeckten Datenerhebung) und zu disziplinarrechtlichen Fragestellungen. Aus diesen Tätigkeiten resultieren zahlreiche Beiträge zu polizeilichen Themen, zuletzt: Keller, Basislehrbuch Kriminalistik, Hilden 2019; Keller, Persönlichkeitsrecht von Polizeibeamten, Hilden 2019. christoph.keller@hspv.nrw.de Prof. Dr. Jan Dirk Roggenkamp Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Polizei- und Ordnungsrecht, an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Dort lehrt er unter anderem Polizeirecht sowie Datenschutz- und IT-Sicherheitsrecht. Zudem ist der Autor Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg im Masterstudiengang Informationsrecht. jan.roggenkamp@hwr-berlin.de
Zusammenfassung
Unter den Begriff Cybercrime werden Straftaten gefasst, die mittels Informa-tionstechnologie und IT-Strukturen begangen werden. Diese Delikte sind durch eine Vielzahl, vor dem Hintergrund der technischen Entwicklung stark wandelbarer, Tatbegehungsformen gekennzeichnet. Das mannigfache Spektrum dieser Phanomene umfasst: die Botnetzkriminalitat; den verbrecherischen Einsatz von Malware, Ransomware oder Scareware; Phishing, Pharming und Skimming; NFC-Betrug; Cybermobbing und Cybergrooming sowie vielfaltige Formen strafbarer Urheberrechtsverletzungen. Die Darstellung dieser und weiterer Spielarten der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Cybercrime und ihre strafrechtliche Beurteilung bilden den Ausgangspunkt dieses Studienbriefs. In den nachfolgenden Kapiteln stehen die Ermittlungsmglichkeiten der Strafverfolgungsbehrden durch die Computerforensik und die Informationsgewinnung in Netzwerken im Fokus, gefolgt von Handlungsanweisungen zur polizeilichen Bekmpfung der Internetkriminalitt im sog. Ersten Angriff. In einem Ausblick wird zudem auf den ermittlungstechnischen Einsatz von Big-Data-Technologie aufmerksam gemacht. Als Einfhrungswerk richtet sich die Schrift in erster Linie an Praktiker, die einen Neueinstieg in die Materie suchen, sowie an Polizeibeamte in Ausbildung und Studium.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis Vorwort A. Phänomenologie I. Unrechtskultur im digitalen Raum II. Kriminalitätsbegriff und Kriminalitätserfassung III. Phänomene B. Materielles Strafrecht (Überblick) I. Verbreitungs- und Äußerungsdelikte II. Delikte zum Schutz der Intim- und Privatsphäre III. IT-spezifische Straftatbestände IV. E-Commerce-Delikte V. Sonstige Straftatbestände VI. Nebenstrafrecht VII. Straftaten mit Auslandsbezug C. Computerforensik I. Strafprozessuale Grundlagen II. Sicherstellung digitaler Beweismittel bei Wohnungsdurchsuchungen III. Sicherung elektronischer Beweismittel IV. Datensicherung, Spurensicherung V. Sicherstellung von Mobiltelefonen, Smartphones VI. Auswertung, Untersuchung inkriminierter Geräte D. Polizeiliche Informationsgewinnung in Netzwerken I. Ermittlungen in Sozialen Netzwerken II. Ermittlungen im Darknet E. Polizeiliche Bekämpfung der Internetkriminalität: Erster Angriff und grundlegende Ermittlungsansätze I. Erforderliche Fachkompetenz II. Polizeiliche Ermittlungsarbeit Handlungsebenen III. Allgemeine Ermittlungsansätze IV. Ermittlungsansätze in bestimmten Phänomenbereichen V. Zusammenarbeit mit der Justiz VI. Internationale Cyber-Ermittlungen F. Einsatz von Big-Data-Technologie I. OSINT II. Predictive Policing III. Rechtliche Fragestellungen Literaturverzeichnis Zu den Autoren
Die Darstellung dieser und weiterer Spielarten der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Cybercrime und ihre strafrechtliche Beurteilung bilden den Ausgangspunkt dieses Studienbriefs. In den nachfolgenden Kapiteln stehen die Ermittlungsmöglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden durch die Computerforensik und die Informationsgewinnung in Netzwerken im Fokus, gefolgt von Handlungsanweisungen zur polizeilichen Bekämpfung der Internetkriminalität im sog. Ersten Angriff. In einem Ausblick wird zudem auf den ermittlungstechnischen Einsatz von Big-Data-Technologie aufmerksam gemacht.
Als Einführungswerk richtet sich die Schrift in erster Linie an Praktiker, die einen Neueinstieg in die Materie suchen, sowie an Polizeibeamte in Ausbildung und Studium.
Prof. Dr. Frank Braun
Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere Eingriffsrecht an der Hochschule für Polizei- und Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (Abteilung Gelsenkirchen/Hagen). Im Nebenamt lehrt er IT-Recht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit resultieren zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zu sicherheitsrechtlichen Themen im Schnittbereich von IT-, Datenschutz- und Verfassungsrecht.
frank.braun@hspv.nrw.de
Christoph Keller, Polizeidirektor
Seit 2014 hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW (Abteilung Münster). Im Nebenamt ist er tätig beim Landesamt für Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) NRW in der Fortbildung der Spezialeinheiten (Rechtliche Aspekte der Verdeckten Datenerhebung) und zu disziplinarrechtlichen Fragestellungen. Aus diesen Tätigkeiten resultieren zahlreiche Beiträge zu polizeilichen Themen, zuletzt: Keller, Basislehrbuch Kriminalistik, Hilden 2019; Keller, Persönlichkeitsrecht von Polizeibeamten, Hilden 2019.
christoph.keller@hspv.nrw.de
Prof. Dr. Jan Dirk Roggenkamp
Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Polizei- und Ordnungsrecht, an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Dort lehrt er unter anderem Polizeirecht sowie Datenschutz- und IT-Sicherheitsrecht. Zudem ist der Autor Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg im Masterstudiengang Informationsrecht.
jan.roggenkamp@hwr-berlin.de
Autorentext
Prof. Dr. Frank Braun Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere Eingriffsrecht an der Hochschule für Polizei- und Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (Abteilung Gelsenkirchen/Hagen). Im Nebenamt lehrt er IT-Recht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit resultieren zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zu sicherheitsrechtlichen Themen im Schnittbereich von IT-, Datenschutz- und Verfassungsrecht. frank.braun@hspv.nrw.de Christoph Keller, Polizeidirektor Seit 2014 hauptamtlicher Dozent an der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW (Abteilung Münster). Im Nebenamt ist er tätig beim Landesamt für Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) NRW in der Fortbildung der Spezialeinheiten (Rechtliche Aspekte der Verdeckten Datenerhebung) und zu disziplinarrechtlichen Fragestellungen. Aus diesen Tätigkeiten resultieren zahlreiche Beiträge zu polizeilichen Themen, zuletzt: Keller, Basislehrbuch Kriminalistik, Hilden 2019; Keller, Persönlichkeitsrecht von Polizeibeamten, Hilden 2019. christoph.keller@hspv.nrw.de Prof. Dr. Jan Dirk Roggenkamp Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Polizei- und Ordnungsrecht, an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Dort lehrt er unter anderem Polizeirecht sowie Datenschutz- und IT-Sicherheitsrecht. Zudem ist der Autor Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg im Masterstudiengang Informationsrecht. jan.roggenkamp@hwr-berlin.de
Zusammenfassung
Unter den Begriff Cybercrime werden Straftaten gefasst, die mittels Informa-tionstechnologie und IT-Strukturen begangen werden. Diese Delikte sind durch eine Vielzahl, vor dem Hintergrund der technischen Entwicklung stark wandelbarer, Tatbegehungsformen gekennzeichnet. Das mannigfache Spektrum dieser Phanomene umfasst: die Botnetzkriminalitat; den verbrecherischen Einsatz von Malware, Ransomware oder Scareware; Phishing, Pharming und Skimming; NFC-Betrug; Cybermobbing und Cybergrooming sowie vielfaltige Formen strafbarer Urheberrechtsverletzungen. Die Darstellung dieser und weiterer Spielarten der unterschiedlichen Erscheinungsformen von Cybercrime und ihre strafrechtliche Beurteilung bilden den Ausgangspunkt dieses Studienbriefs. In den nachfolgenden Kapiteln stehen die Ermittlungsmglichkeiten der Strafverfolgungsbehrden durch die Computerforensik und die Informationsgewinnung in Netzwerken im Fokus, gefolgt von Handlungsanweisungen zur polizeilichen Bekmpfung der Internetkriminalitt im sog. Ersten Angriff. In einem Ausblick wird zudem auf den ermittlungstechnischen Einsatz von Big-Data-Technologie aufmerksam gemacht. Als Einfhrungswerk richtet sich die Schrift in erster Linie an Praktiker, die einen Neueinstieg in die Materie suchen, sowie an Polizeibeamte in Ausbildung und Studium.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis Vorwort A. Phänomenologie I. Unrechtskultur im digitalen Raum II. Kriminalitätsbegriff und Kriminalitätserfassung III. Phänomene B. Materielles Strafrecht (Überblick) I. Verbreitungs- und Äußerungsdelikte II. Delikte zum Schutz der Intim- und Privatsphäre III. IT-spezifische Straftatbestände IV. E-Commerce-Delikte V. Sonstige Straftatbestände VI. Nebenstrafrecht VII. Straftaten mit Auslandsbezug C. Computerforensik I. Strafprozessuale Grundlagen II. Sicherstellung digitaler Beweismittel bei Wohnungsdurchsuchungen III. Sicherung elektronischer Beweismittel IV. Datensicherung, Spurensicherung V. Sicherstellung von Mobiltelefonen, Smartphones VI. Auswertung, Untersuchung inkriminierter Geräte D. Polizeiliche Informationsgewinnung in Netzwerken I. Ermittlungen in Sozialen Netzwerken II. Ermittlungen im Darknet E. Polizeiliche Bekämpfung der Internetkriminalität: Erster Angriff und grundlegende Ermittlungsansätze I. Erforderliche Fachkompetenz II. Polizeiliche Ermittlungsarbeit Handlungsebenen III. Allgemeine Ermittlungsansätze IV. Ermittlungsansätze in bestimmten Phänomenbereichen V. Zusammenarbeit mit der Justiz VI. Internationale Cyber-Ermittlungen F. Einsatz von Big-Data-Technologie I. OSINT II. Predictive Policing III. Rechtliche Fragestellungen Literaturverzeichnis Zu den Autoren
Titel
Cybercrime
Editor
EAN
9783801108816
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
29.10.2020
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.4 MB
Anzahl Seiten
128
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