Anlässlich der Übernahme der Herausgeberschaft der »Theologischen Literaturzeitung« zeigt der als Kirchenhistoriker tätige Autor, wie seine im selben Fach wirkenden Vorgänger Adolf Harnack, Emanuel Hirsch, Hans-Georg Opitz, Hans Lietzmann und Kurt Aland ihre Herausgeberschaft verstanden haben. Anhand bisher unveröffentlichter und teilweise bislang auch unbekannter Quellen wird sichtbar, welche inhaltlichen Akzente gesetzt wurden und wie die alltägliche Praxis funktionierte. Auf diese Weise werden inhaltliche Neuakzentuierungen im politisch wie theologisch äußerst bewegten 20. Jahrhundert ebenso deutlich wie die organisatorischen Veränderungen. Weil daraus auch Grundsätzliches im Blick auf eine Rezensionszeitschrift deutlich wird, lag es nahe, abschließend auch Überlegungen zur Zukunft der "ThLZ" im digitalen Zeitalter anzufügen. Die wichtigsten Quellentexte sind in einer Edition beigefügt. [Church Historians as Editors of the »Theologischen Literaturzeitung«. Reflections on the History, Present and Future of a Review Journal] On the occasion of the assumption of the editorship of the »Theologische Literaturzeitung« the author, who is active as a church historian, shows how his predecessors Adolf Harnack, Emanuel Hirsch, Hans-Georg Opitz, Hans Lietzmann, and Kurt Aland, who worked in the same field, understood their editorship. Drawing on hitherto unpublished and, in some cases, previously unknown sources, it becomes evident which thematic accents were set and how everyday practice functioned. In this way, new accentuations of content in the politically and theologically extremely eventful 20th century become as clear as the organizational changes. Since this also reveals fundamental aspects of a review journal, it was a logical step to conclude by adding considerations about the future of the ThLZ in the digital age. The most important source texts are enclosed in an edition.
Autorentext
Christoph Markschies, Dr. theol. Dr. h.c. mult., Jahrgang 1962, studierte Evangelische Theologie, Klassische Philologie und Philosophie in Marburg, Jerusalem, München und Tübingen. Er ist Ordinarius für Antikes Christentum an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Ehrendoktor mehrerer Theologischer Fakultäten, Leibniz-Preisträger und erhielt 2017 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Zusammenfassung
Anlasslich der Ubernahme der Herausgeberschaft der "e;Theologischen Literaturzeitung"e; zeigt der als Kirchenhistoriker tatige Autor, wie seine im selben Fach wirkenden Vorganger Adolf Harnack, Emanuel Hirsch, Hans-Georg Opitz, Hans Lietzmann und Kurt Aland ihre Herausgeberschaft verstanden haben. Anhand bisher unveroffentlichter und teilweise bislang auch unbekannter Quellen wird sichtbar, welche inhaltlichen Akzente gesetzt wurden und wie die alltagliche Praxis funktionierte. Auf diese Weise werden inhaltliche Neuakzentuierungen im politisch wie theologisch uerst bewegten 20. Jahrhundert ebenso deutlich wie die organisatorischen Vernderungen. Weil daraus auch Grundstzliches im Blick auf eine Rezensionszeitschrift deutlich wird, lag es nahe, abschlieend auch berlegungen zur Zukunft der "e;ThLZ"e; im digitalen Zeitalter anzufgen. Die wichtigsten Quellentexte sind in einer Edition beigefgt. [Church Historians as Editors of the "e;Theologischen Literaturzeitung"e;. Reflections on the History, Present and Future of a Review Journal]On the occasion of the assumption of the editorship of the "e;Theologische Literaturzeitung"e; the author, who is active as a church historian, shows how his predecessors Adolf Harnack, Emanuel Hirsch, Hans-Georg Opitz, Hans Lietzmann, and Kurt Aland, who worked in the same field, understood their editorship. Drawing on hitherto unpublished and, in some cases, previously unknown sources, it becomes evident which thematic accents were set and how everyday practice functioned. In this way, new accentuations of content in the politically and theologically extremely eventful 20th century become as clear as the organizational changes. Since this also reveals fundamental aspects of a review journal, it was a logical step to conclude by adding considerations about the future of the ThLZ in the digital age. The most important source texts are enclosed in an edition.
Inhalt
INHALT Einleitung 13 1 Historische Informationen 27 2 Zur Programmatik der kirchenhistorischen Herausgeber 128 3 Schlussuberlegungen 171 Anhang 1: Uberlegungen des designierten Herausgebers Hans-Georg Opitz (1938) 181 Anhang 2: Abrede uber den redaktionellen Geschaftsgang der ThLZ (1939) 196 Anhang 3: Brief von Leopold Klotz an Kurt Aland vom 10. Februar 1944 198 Anhang 4: Brief von Leopold Klotz an Ernst Sommerlath vom 16. September 1947 204
Autorentext
Christoph Markschies, Dr. theol. Dr. h.c. mult., Jahrgang 1962, studierte Evangelische Theologie, Klassische Philologie und Philosophie in Marburg, Jerusalem, München und Tübingen. Er ist Ordinarius für Antikes Christentum an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Ehrendoktor mehrerer Theologischer Fakultäten, Leibniz-Preisträger und erhielt 2017 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Zusammenfassung
Anlasslich der Ubernahme der Herausgeberschaft der "e;Theologischen Literaturzeitung"e; zeigt der als Kirchenhistoriker tatige Autor, wie seine im selben Fach wirkenden Vorganger Adolf Harnack, Emanuel Hirsch, Hans-Georg Opitz, Hans Lietzmann und Kurt Aland ihre Herausgeberschaft verstanden haben. Anhand bisher unveroffentlichter und teilweise bislang auch unbekannter Quellen wird sichtbar, welche inhaltlichen Akzente gesetzt wurden und wie die alltagliche Praxis funktionierte. Auf diese Weise werden inhaltliche Neuakzentuierungen im politisch wie theologisch uerst bewegten 20. Jahrhundert ebenso deutlich wie die organisatorischen Vernderungen. Weil daraus auch Grundstzliches im Blick auf eine Rezensionszeitschrift deutlich wird, lag es nahe, abschlieend auch berlegungen zur Zukunft der "e;ThLZ"e; im digitalen Zeitalter anzufgen. Die wichtigsten Quellentexte sind in einer Edition beigefgt. [Church Historians as Editors of the "e;Theologischen Literaturzeitung"e;. Reflections on the History, Present and Future of a Review Journal]On the occasion of the assumption of the editorship of the "e;Theologische Literaturzeitung"e; the author, who is active as a church historian, shows how his predecessors Adolf Harnack, Emanuel Hirsch, Hans-Georg Opitz, Hans Lietzmann, and Kurt Aland, who worked in the same field, understood their editorship. Drawing on hitherto unpublished and, in some cases, previously unknown sources, it becomes evident which thematic accents were set and how everyday practice functioned. In this way, new accentuations of content in the politically and theologically extremely eventful 20th century become as clear as the organizational changes. Since this also reveals fundamental aspects of a review journal, it was a logical step to conclude by adding considerations about the future of the ThLZ in the digital age. The most important source texts are enclosed in an edition.
Inhalt
INHALT Einleitung 13 1 Historische Informationen 27 2 Zur Programmatik der kirchenhistorischen Herausgeber 128 3 Schlussuberlegungen 171 Anhang 1: Uberlegungen des designierten Herausgebers Hans-Georg Opitz (1938) 181 Anhang 2: Abrede uber den redaktionellen Geschaftsgang der ThLZ (1939) 196 Anhang 3: Brief von Leopold Klotz an Kurt Aland vom 10. Februar 1944 198 Anhang 4: Brief von Leopold Klotz an Ernst Sommerlath vom 16. September 1947 204
Titel
Kirchenhistoriker als Herausgeber der »Theologischen Literaturzeitung«
Untertitel
Überlegungen zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft einer Rezensionszeitschrift
Autor
EAN
9783374068005
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.77 MB
Anzahl Seiten
180
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.