Die Kunstlandschaft der Bundesrepublik ist wie kaum eine andere durch öffentliche Institutionen geprägt und durch staatliche Mittel finanziert. Politisch brisant wird diese Verschränkung von Staat und Kunst, wenn die geförderten Künstler und Institutionen Erwartungen der Öffentlichkeit erschüttern. Was darf der Staat etwa von Verfassungs wegen tun, wenn wie im Fall der documenta fifteen staatlich geförderte Kunst mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert wird? Christoph Möllers und Nils Weinberg entwickeln in diesem Buch die Grundsätze, nach denen sich die Kunstfreiheit im Dreieck von demokratischem Staat, öffentlicher Kulturinstitution und geförderten Künstlern entfalten kann.
Autorentext
Nils Weinberg ist Rechtsreferendar am Kammergericht und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde dort zum Begriff der Identität im Antidiskriminierungsrecht promoviert.
Titel
Öffentliche Kunstfreiheit
Untertitel
| Sachbuchbestenliste WELT, NZZ, ORF
EAN
9783518786437
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.34 MB
Anzahl Seiten
180
Auflage
Originalausgabe
Lesemotiv
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