The family was an embattled social institution in the 20 th century. Competing notions of society focused on the family. Conflicts included the understanding of gender roles, the meaning of housework and outside work, and ideas about partnership and child-rearing. These issues were always linked to the question of which forms of family the state should legitimize or discriminate against.



Autorentext
Christopher Neumaier, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Zusammenfassung
Aus gehorsamen, treuen und fleißigen Deutschen wurden zwischen 1965 und 1975 emanzipierte, ungebundene und genussorientierte Bürger. In diesem Jahrzehnt habe sich ein fundamentaler Wertewandelschub vollzogen so behaupteten jedenfalls die zeitgenössischen Sozialwissenschaften. Gab es diesen Wertewandel? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Reihe. Sie fragt, wann, wie, wodurch und warum sich gesellschaftliche Wertsysteme verändert haben und welche Bedeutung Werte für den gesellschaftlich-kulturellen Wandel hatten. Ist der Wertewandel seit den 1960er Jahren ein qualitativ neuartiges Phänomen oder ist er ein Teil längerfristiger Wandlungsprozesse innerhalb der industriegesellschaftlichen Moderne?
Titel
Familie im 20. Jahrhundert
Untertitel
Konflikte um Ideale, Politiken und Praktiken
EAN
9783110646924
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.52 MB
Anzahl Seiten
596
Lesemotiv