Die Geschichte der Eisengewinnung am Ofenpass reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Ausgehend von seiner Publikation von 1960 präsentiert der Autor neue Funde und Erkenntnisse aus Landschaft, Archiv, Literatur und Laboratorien. Eingehend werden die Bergbauaktivitäten im Gebiet des Pass dal Fuorn (Ofenpass) beschrieben und diskutiert, unter besonderer Berücksichtigung des Bergwerks Munt Buffalora und des Bergwerks Valbella (Val Mora), welche seit 2008 zum Perimeter der UNESCO-Biosfera Val Müstair - Parc naziunal gehören. Mehrere früher berührte Themenbereiche werden aus heutiger Sicht erneut aufgegriffen. Dazu gehört auch eine Auseinandersetzung mit den natürlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren, welche das montangewerbliche Geschehen beeinflussten oder bestimmten.
Autorentext
Daniel Schläpfer, 1930, ist Gymnasiallehrer (Geografie) im Ruhestand. In die Zeit eines frühen Lehramtes am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) fiel seine erste Forschung über den Bergbau am Pass dal Fuorn ("Der Bergbau am Ofenpass", 1960). Mit der Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Winterthur rückten andere Tätigkeiten in den Vordergrund. Doch beinahe ein halbes Jahrhundert später führten ihn verschiedene Umstände wieder in seinen ursprünglichen Forschungsraum.
Zusammenfassung
Die Geschichte der Eisengewinnung am Ofenpass reicht bis in das 14.Jahrhundert zurück. Eisenleute aus den Bergamasker Alpen brachten schon im Spätmittelalter ihre moderne Ofen- und Schmiedetechnik bis nach Il Fuorn. In der verkehrspolitisch wichtigen Dreiländerecke zwischen Bünden, Tirol und Lombardei rivalisierten die Mächtigen, begegneten sich Unternehmer von weit her und arbeiteten zugewanderte Bergleute, Schmelzer und Schmiede. Alle in einer Publikation von 1960 vom selben Autor beschriebenen Zeugen des historischen Bergbaus wurden mithilfe von GPS neu vermessen und digital kartiert. Neue Funde und Erkenntnisse aus Landschaft, Archiv, Literatur und Laboratorien werden vorgestellt und gedeutet.
Autorentext
Daniel Schläpfer, 1930, ist Gymnasiallehrer (Geografie) im Ruhestand. In die Zeit eines frühen Lehramtes am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) fiel seine erste Forschung über den Bergbau am Pass dal Fuorn ("Der Bergbau am Ofenpass", 1960). Mit der Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Winterthur rückten andere Tätigkeiten in den Vordergrund. Doch beinahe ein halbes Jahrhundert später führten ihn verschiedene Umstände wieder in seinen ursprünglichen Forschungsraum.
Zusammenfassung
Die Geschichte der Eisengewinnung am Ofenpass reicht bis in das 14.Jahrhundert zurück. Eisenleute aus den Bergamasker Alpen brachten schon im Spätmittelalter ihre moderne Ofen- und Schmiedetechnik bis nach Il Fuorn. In der verkehrspolitisch wichtigen Dreiländerecke zwischen Bünden, Tirol und Lombardei rivalisierten die Mächtigen, begegneten sich Unternehmer von weit her und arbeiteten zugewanderte Bergleute, Schmelzer und Schmiede. Alle in einer Publikation von 1960 vom selben Autor beschriebenen Zeugen des historischen Bergbaus wurden mithilfe von GPS neu vermessen und digital kartiert. Neue Funde und Erkenntnisse aus Landschaft, Archiv, Literatur und Laboratorien werden vorgestellt und gedeutet.
Titel
Die Eisenberge am Ofenpass - Homens da(l) fier al Pass dal Fuorn
Untertitel
Neue Beiträge zur Geographie und Geschichte des Bergbaus und der Erzverhüttung im Schweizerischen Nationalpark und in der Biosfera Val Müstair
Autor
EAN
9783258478203
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
11.10.2021
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
174
Größe
H24mm x B17mm
Auflage
1. Auflage 2013
Lesemotiv
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